Deutschland, das Land der Ordnung. Hier wird auf Regeln, Gesetze und Vorschriften ganz besonders viel Wert gelegt. Und damit das Ganze auch für jeden sichtbar ist, gibt es Schilder oder Hinweistafeln. Dort können Menschen dann ganz genau nachlesen, was sie zu tun und zu lassen haben. 

Und manchmal sind solche Schilder auch wirklich nützlich: im Verkehr zum Beispiel oder für Straßennamen. An anderer Stelle fragt man sich aber auch, was genau da eigentlich schief gelaufen ist. Aus einem einfachen Hinweis wird dann kompliziertes Beamtendeutsch oder eine unfreiwillig komische Formulierung.

Hier ist eine Sammlung von Schildern, die deutscher eigentlich kaum sein können: 

Fangen wir mit einem Klassiker an. 

Was ist typisch deutsch?

Der Kaninchenzuchtverein, der gepflegte Buchsbaum, überpünktliche Menschen – in Deutschland gibt es all das ziemlich häufig. Was ist für dich typisch deutsch? Schick uns ein Foto – per Mail an julia.rieke@bento.de. Deine Daten behandeln wir vertraulich, das Foto wird eventuell in einem späteren Artikel zum Thema veröffentlicht.

Achtung, wichtiger Hinweis.

Also, müssen Sie nicht einhalten, aber...

Und natürlich passen sich die Schilder in Deutschland auch der jeweiligen Region an!

Äh und was ist hier los?

Es gibt Wurst!

Danke, Rewe!

Die wichtigsten Schilder gibt es aber bei Aldi!

News und Storys von bento per WhatsApp oder Telegram!

Gut, dass es nochmal unterstrichen ist!

Übersetzt heißt das wohl: "Achtung, Sie werden hier angekackt!"

Die kann man aber auch einfach nicht voneinander unterscheiden. 

Und zu guter Letzt: Wer hier pinkelt, kommt ins Internet!


Queer

Dutzende LGBT-Aktivisten beim CSD in St. Petersburg festgenommen
Fünf Fragen zu dem Vorfall in Russland.

Queere Menschen haben es in Russland schwer. Sie werden diskriminiert, LGBT-Organisationen werden durch Gesetze gegen Oppositionsgruppen an ihrer Arbeit gehindert, ein Gesetz verbietet das "Propagieren" von Homosexualität, den Alltag queerer Menschen schränkt das deutlich ein. (Hier hat die Bundeszentrale für politische Bildung die Lage von LGBT-Personen in Russland analysiert.)

Nun wurden bei CSD-Protesten in St. Petersburg offenbar mindestens Dutzende Menschen festgenommen, nur weil sie die Pride feiern wollten. Über die Zahl der Festgenommenen gibt es leicht unterschiedliche Angaben, Reuters berichtet unter Berufung auf einen Augenzeugen von etwa 25 Festgenommenen. Insgesamt sollen demnach rund 60 Menschen protestiert haben (Queer.de/Reuters).