"Was wäre, wenn ich gar nicht Präsident geworden wäre?"

Diese Frage stellt sich Donald Trump (gespielt von Alec Baldwin) in der US-amerikanischen Comedy-TV-Show "Saturday Night Live". Im Stile der Weihnachtsgeschichte trifft der amtierende Präsident auf Weggefährten, Familienmitglieder und andere Menschen, die von seinen Amtshandlungen der letzten zwei Jahre betroffen waren. Dabei sieht er, wie deren Leben verlaufen wäre, hätte er 2016 nicht die Wahlen gegen seine demokratische Kontrahentin Hillary Clinton gewonnen.

Ben Stiller, Matt Damon und Robert DeNiro spielen mit

Neben Alec Baldwin, der Trump schon seit dessen Amtseinführung für "SNL" mimt, gibt es in der Weihnachtsgeschichte noch weitere Star-Auftritte. Ben Stiller spielt den Juristen Michael Cohen, der als Intressensvertreter für Donald Trump illegale Schweigegeldzahlungen an Stormy Daniels und Karen McDougal während des Wahlkampfes durchführte und Trump später mit seinen Aussagen vor dem Gericht schwer belastete. Statt als verurteilter Straftäter, wäre er ohne Trumps Präsidentschaft jetzt dessen bester Freund und würde den Trump Tower in Moskau eröffnen.

Matt Damon tritt als Richter Brett Kavanaugh in Erscheinung. Kavanaugh wurde von Trump Mitte 2018 als Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten vorgeschlagen und musste sich daraufhin einer Reihe von Anschuldigungen wegen sexuellem Missbrauchs stellen. Da diese jedoch nicht rechtskräftig waren, wurde er am 6. Oktober in seiner neuen Rolle vereidigt. Laut "SNL" wäre Kavanaugh ohne Trump niemals Richter am "Supreme Court" geworden, würde stattdesen weiter seiner Bier-Liebe nachgehen und die ein oder andere Frau belästigen.

Hollywood-Star Robert DeNiro übernimmt die Rolle von US-Sonderermittler Robert Mueller. Der Ex-FBI-Direktor leitet seit 2017 eine Taskforce, die eine Zusammenarbeit von Donald Trumps Wahlkampfteam mit russischen Stellen aufdecken soll. Ohne die Präsidentschaft hätte Mueller mehr Zeit, für seinen Enkel und müsste seinen Alltag nicht damit verbringen, einen "Idioten für Verrat dranzubekommen". 

Wäre die Welt besser, wenn Donald Trump nicht an der Spitze der US-Regierung stehen würde? Wenn es nach "Saturday Night Live" ginge, ganz bestimmt.

Betrachtet man die Einzelschicksale, wird deutlich, dass viele Menschen ohne Donald Trump als Präsidenten ein einfacheres und erfüllteres Leben führen konnten. Auch wenn der SNL-Trump dies erkennt, wünscht er sich am Ende jedoch wieder in das Amt des Präsidenten zurück und ist erleichtert, als die Geschichte wieder in die Realität mündet.

Schau dir hier das komplette Video an:

It's a Wonderful Trump Cold Open

Donald Trump (Alec Baldwin) gets his wish to have never been president granted and sees how the lives of Michael Cohen (Ben Stiller), Brett Kavanaugh (Matt Damon), Robert Mueller (Robert De Niro) and more have changed in an alternate reality.

Posted by Saturday Night Live on Saturday, 15 December 2018

Streaming

Wenn das Videospiel auf einmal Realität wird, dann ist es die neue Amazon-Serie "Future Man"

Passend zur Adventszeit dreht sich bei Amazon Video in dieser Woche alles um Wünsche, Träume und Fantasie. Der Animationsfilm "Ballerina: Gib deinen Traum niemals auf" wärmt unsere Herzen und in der Komödie "Rubbeldiekatz" will Matthias Schweighöfer als Frau richtig durchstarten. Bei den Serien gehen mit der ersten Staffel von "Future Man" und der dritten Staffel von "12 Monkeys" gleich zwei spektakuläre Science-Fiction-Abenteuer an den Start und in "Christopher Robin" wird dem süßen Winnie Puuh und seinen Freunden neues Leben eingehaucht.

Ballerina: Gib deinen Traum niemals auf (Start 09.12.)