Die komplette Parodie im Video

Wenn Alec Baldwin bei "Saturday Night Live" in die Rolle Donald Trump schlüpft, kann man sich sicher sein, worüber in der Woche danach alle reden. Und der Anlass, warum der Schauspieler wieder in seine Rolle geschlüpft ist, hat sich mehr als angeboten: Denn Kanye West war bei Donald Trump – und das Treffen war schon in der Realität skurril.

Was ist passiert – beim echten Treffen von Donald Trump und Kanye West?

Vor allem hat Kanye West geredet – und einfach nicht aufgehört. Er sprach über "männliche Energie", Rassismus, Sklaverei, seine manisch-depressive (Fehl-)Diagnose, "Yeezy"-Turnschuhe, seine "Make America Great Again"-Mütze und vieles mehr. Er zeigte Donald Trump auf seinem Smartphone ein Bild von einem futuristischen Flugzeug, das das neue Flugzeug für den Präsidenten sein sollte. Dafür gab er auch – vor allen Kameras – seinen PIN in sein Handy ein: "000000". (bento)

Was hat "Saturday Night Live" aus diesem Treffen gemacht?

So viel mussten sich die Autoren von "Saturday Night Live" gar nicht neu dazu denken – das echte Treffen war ja schon verrückt genug. Sie mussten die Situation nur ein wenig zuspitzen und den geheimen Gedanken der Protagonisten eine Stimme geben.

So zeigt Kanye West (Chris Redd) auch in der Satire Donald Trump (Alec Baldwin) auf seinem Handy das Bild von einem Flugzeug. Allerdings den unsichtbaren Jet von Wonder Woman.

Zwischendurch hören wir immer wieder die Gedankengänge von Donald Trump und dem ebenfalls anwesenden ehemaligen Footballspieler Jim Brown (Kenan Thompson). So denkt Donald Trump irgendwann während Wests Monolog:

"Der ist nicht zu stoppen. Er hört keinem außer sich selbst zu. An wen erinnert er mich bloß?"

Schließlich folgt die Erkenntnis von "Donald Trump":

Oh mein Gott, er ist mein schwarzes Ich.

Hier kannst du dir die "Saturday Night Live"-Parodie selbst ansehen:

Kanye West Donald Trump Cold Open

Donald Trump (Alec Baldwin) meets with Kanye West (Chris Redd) in the Oval Office.

Posted by Saturday Night Live on Saturday, October 13, 2018

Das sind die bisherigen Trump-Sketche bei "Saturday Night Live":

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Gerechtigkeit

Sigi Maurer sammelt Geld für Klagen gegen Netz-Hass
Was war passiert und warum das Projekt?

Die ehemalige Grünen-Abgeordnete im österreichischen Nationalrat, Sigi Maurer, wurde vergangene Woche zu einer Geldstrafe verurteilt. Nachdem Albert L., der Besitzer eines Bierladens, ihr Nachrichten wie "Du bist heute bei mir beim Geschäft vorbei gegangen und hast auf meinen Schwanz geguckt als wolltest du ihn essen" schickte, hatte Maurer die Nachrichten auf Twitter öffentlich gemacht.

Das hätte sie laut österreichischem Gericht aber nicht machen dürfen. Wegen übler Nachrede muss sie nun 4000 Euro Strafe zahlen, plus nochmal 3000 Euro. (Kurier

Nun startet sie ein Crowdfunding-Projekt, um gegen Hass im Internet vorzugehen.

Was war passiert?

Im Mai ging Sigi Maurer durch die Wiener Straßen, als sie ein Mann vor einem Craftbeer-Laden blöd anredete, so erzählt sie es. Sie ignorierte ihn, bekam später aber sexistische und beleidigende Facebook-Nachrichten von dem Mann, der der Besitzer des Geschäfts zu sein schien.