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Alles umsonst!

Reisen und davon auch noch leben können – klingt unrealistisch, und das ist es wahrscheinlich auch. Doch das britische Reise-Unternehmen "Busabout" ist auf der Suche nach einem Markenbotschafter, der für mehrere Monate um die Welt reist – und Fotos für Instagram macht.

"Wir suchen einen engagierten Erzähler, einen Geschichtsliebhaber, Abenteurer, einen Social Media-Junkie", schreibt das Unternehmen in der Stellenanzeige. "Sollten wir uns für dich entscheiden, wirst du den Trip deines Lebens machen!"

Interessierte müssten nichts weiter tun als sich in einem kurzen Video vorzustellen – Bewerbungen ausschließlich auf Englisch. Der Auserwählte fährt nach Zusage auf Kosten des Unternehmens dann unter anderem

  • für idyllische Spaziergänge an die Seine,
  • zu uralten Schlössern nach Tschechien,
  • in die Schweizer Alpen,
  • zum Plantschen an die Adria,
  • zum Insel-Hopping nach Griechenland,
  • zum Tanzen nach Ibiza,
  • und zum Trinken zum Oktoberfest.
Äh, was?
(Bild: Giphy )
Bewerbungen sind noch möglich bis zum 5. März.

Zwischen April und September 2017 soll der Auserwählte zeitlich flexibel sein; in diesem Zeitraum soll gereist werden. Ob Schlafplatz, Restaurantbesuch oder Flugtickets: Das Unternehmen zahlt. Ob es eine zusätzliche Vergütung gibt, verrät die Stellenanzeige nicht.

Dafür aber, dass der neue Markenbotschafter wahrscheinlich nicht allein unterwegs sein wird: Zu ähnlichen Bedingungen soll außerdem jemand eingestellt werden, der um die Welt reist und dabei Videos dreht. Ein Traum, der in der hart umkämpften Branche um die billigsten Abenteuerreisen hoffentlich auch einer bleibt. Denn seien wir mal ganz ehrlich: Wer würde wirklich das Risiko eingehen, sein Leben komplett umzukrempeln? Also. Wir sehen uns morgen um 8 in der Uni!


Gerechtigkeit

Liebes Deutschland, es ist verdammt noch mal Zeit für die "Ehe für Alle"!
Nehmt euch mal Finnland als Beispiel

Seit dem 1. März dürfen Schwule und Lesben in Finnland heiraten und Kinder adoptieren. Sie sind eherechtlich allen heterosexuellen Paaren gleichgestellt und können auch den Namen des Partners annehmen. (bento)

ENDLICH!

Die Skandinavier sind schon das 14. europäische Land, das diesen Schritt nach vorne genommen hat. Auch Länder wie Brasilien und Argentinien sind dabei, ebenso wie die USA, Kanada und Südafrika. Wer nicht auf dieser Liste steht? Deutschland.

Leider.

Dabei hatten sich im Januar in einer Umfrage der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes ganze 83 Prozent der Befragten für die "Ehe für Alle" ausgesprochen. Ja, richtig gelesen: dreiundachtzig Prozent. (Spiegel Online)