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Zwei Argentinier mit rebellischen Absichten

Papst Franziskus kommt aus Argentinien, vom "Ende der Welt", wie er selbst mal gesagt hat. Jorge Mario Bergoglio, wie er eigentlich heiß, ist ein kleiner Revolutionär – so sehr man das als Oberhaupt der katholischen Kirche eben sein kann. So lockert er etwa den Ton bei den Themen Abtreibung und Homosexualität und spricht Frauen in der Kirche eine wichtigere Rolle zu, als das bisher der Fall war. Zuletzt legte er sich mit Donald Trump an, als er sagte, dass Trump nur daran denke Mauern statt Brücken zu bauen. "Dieser Mann ist kein Christ," waren seine Worte.

Che Guevara steht zwar für die kubanische Revolution – er stammt aber ebenso aus Argentinien. Eigentlich heißt er Ernesto, seinen Spitznamen bekam er Dank des Ausrufes "Che", der für Argentinier typisch ist und mit "hey" übersetzt werden kann. Erst auf einer Mexikoreise lernte er Fidel Castro kennen und schloss sich seiner Bewegung "Movimiento 26 de julio" an. Ein Jahr später, 1956, landeten sie auf Kuba und starteten die Revolution. 1959, nach drei Jahren in den Büschen und Wäldern der Insel, stürzten sie Präsident Batista und verwandelten Kuba in einen sozialistischen Staat. Che starb 1967 in Bolivien, wo er in einer weiteren – diesmal erfolglosen – Revolution gekämpft hatte.

Zwei Rebellen, jede Menge Zitate – aber wer hat was gesagt?