Wahlwochenende ist Trinkspiel-Wochenende
Auf Partys fragen dich immer alle: "Du willst also mal Bundeskanzlerin werden?"
Oder bitten dich um eine generelle Einschätzung der weltpolitischen Lage: "Du studierst doch Politik, das weißt du doch bestimmt." 
(Bild: Giphy.com )
Dabei besprecht ihr in den Seminaren nur selten aktuelle Ereignisse. Den Großteil deines Studiums verbringst du damit, wissenschaftliche Texte zu lesen.
Wenn du im Kurs mal nicht weiter weißt, zitierst du Foucault oder Rawls. Damit liegst du nie falsch.
Generell sprichst du über Politische Theoretiker als wären sie deine Freunde. 
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Außer über Carl Schmitt, der ist dein Feind.
Methoden empirischer Sozialforschung sind deine Endgegner.
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Hausbesetzungen sind für dich kein ungewöhnliches Phänomen. Mindestens ein Raum in eurer Fachschaft ist "selbstverwaltet", dort riecht es schon morgens nach Gras. 
Deine Freunde triffst du auf Demos. Eure Dozenten sind auch schon da.
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Generell möchtest du die Welt zu einem besseren Ort machen. Auf Facebook nimmst du deshalb an Events mit dem Betreff "Trinken für den Weltfrieden" teil.
Insgesamt hattest du vor dem Studium keine Ahnung wie politisch Alkohol sein kann. Wenn Wahlen sind, bedeutet das in deinem Freundeskreis immer: Es ist Zeit für Trinkspiele. 
(Bild: Matthias Balk/dpa)
In deiner WG hängt ein Poster von Karl Marx.
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Praktikum machst du aber bei einem CDU-Abgeordneten.
Dir ist es wichtig, politisch immer up-to-date zu sein. Also folgst du Justin Trudeau auf Instagram. Wirklich, das ist der einzige Grund.
Deine Kommilitonen träumen von einem Job bei den Vereinten Nationen.
(Bild: EPA/ANDREW GOMBERT )
Zur Vorbereitung belegt ihr ein Seminar zum Thema "Völkerrecht und Globale Gerechtigkeit". Danach seid ihr völlig desillusioniert. 
Du kannst die Frage "Und was macht man dann damit?" nicht mehr hören.
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So ganz genau weißt du das aber selbst noch nicht. Du willst in einem Auslandssemester noch mal genauer darüber nachdenken. Das sagst du zumindest deinen Eltern.
Falscher Studiengang? Das kennst du nur, wenn du "was mit Medien" studierst:


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Die EU will knusprige Pommes verbieten
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Knusprige Pommes soll es in Zukunft in der EU nicht mehr geben. Was?! Die EU Kommission hat einen Entwurf für neue Regeln veröffentlicht, um einen krebserzeugenden Stoff zu reduzieren. Dieser kommt vor allem in frittierten, gerösteten oder gebackenen Waren vor – also auch in knusprigen Pommes.