Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Klar, Politik besteht zu einem großen Teil aus Gesetzesentwürfen, Debatten, Abstimmungen und anderen hochgradig seriösen Dingen.

Und trotzdem gibt es auch in der Politik Zufälle, Irrtümer und jede Menge Fun Facts.

Die zu kennen, hilft einem zwar nichts in der Uni – aber zumindest bei der nächsten hitzigen Diskussion, die man mit überraschenden Fakten unterbrechen kann. Zum Beispiel, wenn's das nächste Mal um irgend so einen Seehofer geht, mit "Der ist so groß wie drei Gartenzwerge!".

Noch mehr hilfreiche nutzlose Fakten rund um die deutsche Politik gibt es in unserem Quiz:

Für unser Quiz haben wir einige Quellen zu Rate gezogen: Zeitungen (Spiegel [1, 2], Süddeutsche, tazTagesspiegel, Handelsblatt, Welt und Focus), die Webseiten lawww, wildtierportal.bayern.de und geboren.am, sowie insbesondere den Twitter-Nutzer @drguidoknapp, der täglich witzige Geschichten twittert. 


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"Mia ned": Dieser Anti-AfD-Song wird gerade millionenfach geguckt
Sein Erfolgsrezept ist dabei ganz einfach.

Zehn Prozent – so viel Zustimmung würde die AfD laut aktuellen Prognosen bei der Wahl in Bayern bekommen. Dort wird am 14. Oktober ein neuer Landtag gewählt, derzeit sieht es so aus, als könnte die Alternative für Deutschland viertstärkste Kraft werden. (ZDF Politbarometer)

Das zu verhindern, hat sich nun eine Initiative von bayrischen Kultur- und Medienschaffenden, genannt "Künstler mit Herz", zum Ziel gesetzt. Ihre Waffe gegen die AfD: Eine Gitarre, ein paar Blechinstrumente – und das eigene Parteiprogramm der AfD.

Zusammen ergibt das das Lied "Mia ned". Und das ist gerade ungemein erfolgreich.

Auf Facebook hat das Video zum Song innerhalb einer Woche bereits über 2 Millionen Aufrufe, auch auf Youtube klettern die Wiedergabezahlen immer weiter. Auf dem Oktoberfest soll der Song gerade auf Dauer-Rotation laufen.

Worum geht es in "Mia ned"?

Das Musikvideo beginnt damit, dass der Sänger Roland Hefter wütend mit jemandem telefoniert. "Das kannst du doch nicht machen", ruft er. "Du musst dich doch ein bisschen erkundigen." Er legt auf – und greift zur Gitarre, um seinem Gesprächspartner und allen anderen, die erwägen, die AfD zu wählen, zu erklären, wofür die Partei wirklich steht.

Keine Gleichberechtigung, kein Umweltschutz, kein Öffentlicher Rundfunk, keine Kulturförderung: Das Parteiprogramm zusammenfassend zieht der Sänger durch die Münchener Innenstadt, immer mehr Menschen schließen sich ihm an.

Hier kannst du "Mia ned" anschauen: