Ja, wir in Deutschland freuen uns in diesen Tagen über ein kurzzeitiges Hoch. Die heißesten Tage des Jahres stehen bevor – am Mittwoch, 20. Juli, sollen die Temperaturen vielerorts sogar auf über 36 Grad steigen, zumindest behauptet das der Deutsche Wetterdienst.

Mit dem schönen Sommerwetter soll es allerdings schnell wieder vorbei sein: Von Westen nähern sich schon die Ausläufer eines Tiefs, das in vielen Regionen in der Nacht zu Donnerstag stürmische Gewitter, Regen und niedrige Temperaturen mit sich bringt.

Der kurze Besuch des Sommers lässt uns allerdings – kurz, ganz kurz – vor Glück verrückt werden. Denn wenn wir vom einzigen richtigen Sommertag im Jahr so richtig geflasht sind, sieht unser Leben für einen kleinen Moment so aus:

Du wachst morgens auf. Und es ist hell. Sonnenhell. Waaas... Iiist... Daaas?
(Bild: Giphy )
Ok. Langsam realisierst du, was sich gerade dort draußen abspielt.

Es ist Sommer. Was für ein Fest.
(Bild: Giphy )
Du rast unter die Dusche, denn heute stehst du gerne auf.
(Bild: Giphy )
Unter fließendem Wasser setzt du zu einer ausführlichen Notfall-Rasur an.
Klamottentechnisch drehst du total auf. Du kannst endlich tragen, worauf du dich ewig gefreut hast.
(Bild: Giphy )
Zumindest Männer können den Weg zur Arbeit nun so zurücklegen:
In der Uni oder im Job überlegst du fünfmal pro Minute, was du tun könntest, um eher zu gehen. Tschüss, Konzentration.
(Bild: Giphy )
Wenn du dann endlich rauskannst, sieht das so aus:
(Bild: Giphy )
Du willst alles von diesem Tag. ALLES.
(Bild: Screenshot / bento)
Du holst dir keine Kugel Eis, du pfeifst dir gleich eine ganze Packung rein.
(Bild: Giphy )
Panisch trommelst du deine Freunde für eine spontane Grillparty zusammen – wer weiß, wie lange das Wetter hält.
Du wirst fast übermütig. Du könntest ins überfüllte Freibad. Oder Cheerleaderin werden. Oder Bäume ausreißen.

Deine Einstellung heute:
(Bild: Giphy )
Heute hast du ein sehr ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis.
(Bild: Screenshot / bento)
Du hast dich gerade fürs Picknick verabredet, als sich plötzlich ein paar Wolken vor die Sonne schieben. So:
Du allerdings weißt schon jetzt, das Ganze wird gleich wie immer enden:
Nein. Nein. Nein. Der Sommer war da, UND JETZT geht er wieder weg.
(Bild: Giphy )
Die Laune ist im Keller. Was aus dir geworden ist? Das:
Und du?


Gerechtigkeit

Kann Erdoğan wirklich einfach so die Todesstrafe einführen?
Wie es in der Türkei nach dem Putschversuch weitergeht – und was die EU tun kann

Nach dem gescheiterten Putschversuch des Militärs greift die türkische Regierung durch. Schritt für Schritt entfernt Recep Tayyip Erdoğan vermeintliche Kritiker von wichtigen Positionen. Schätzungsweise 50.000 Soldaten, Polizisten, Richter, Wissenschaftler und Lehrer haben die türkischen Behörden bereits festgenommen oder suspendiert. Sie sollen Anhänger der Gülen-Bewegung sein, die Erdoğan noch in der Nacht des Putsches für den Aufstand verantwortlich machte.

Wer ist Fetullah Gülen?

Der Prediger Fetullah Gülen lebt seit 1997 in den USA und bestreitet, etwas mit dem Putschversuch zu tun zu haben. Gülen verfügt über ein großes Netzwerk an Unterstützern in der Türkei. Früher war er mit Erdoğan verbündet, mittlerweile haben sich die beiden zerstritten.

Am Mittwoch verbot die türkische Hochschulverwaltung zudem auch allen Akademikern bis auf Weiteres die Ausreise. Wissenschaftler, die derzeit im Ausland forschen und lehren, sollen zurückgerufen werden. Ausnahmen soll es nur für Forscher geben, deren Arbeit als "absolut notwendig" erachtet wird (SPIEGEL ONLINE).

Steht das Schlimmste noch bevor? Erdoğan fordert die Todesstrafe.