Bild: dpa/EPA/Larry W. Smith

Okay, also, das ist wirklich passiert: Der Rapper Pitbull hat "Africa" von Toto gecovert und die Reaktionen bei YouTube sind einfach nur witzig. 

Falls du dich jetzt fragst, warum er das gemacht hat: Der Song heißt "Ocean to Ocean" und ist Teil des Soundtracks von "Aquaman", dem neuen Film von DC Comics mit Jason Momoa. Auf YouTube haben mittlerweile fast 18.000 Menschen dem Song einen "Daumen runter" gegeben – und nicht einmal 4000 einen "Daumen hoch".

Hier kannst du dir das Meisterwerk anhören:

Was steckt dahinter?

In einem Interview mit Entertainment Weekly zu dem Song sagt Pitbull: "Der Ozean, das Meer und eigentlich jede Form von Wasser sind für mich Freiheit." Warum er diese Freiheit gerade mit "Africa" ausdrücken muss, weiß aber wohl niemand so genau – Toto landeten 1982 mit diesem Song jedenfalls auf Platz 1 der US-amerikanischen Charts. 

Die meisten Nutzer sind alles andere als begeistert. Hier ist eine Auswahl der Kommentare:

Es geht immer schlimmer.

Okay, tschau.

Wieso wird das eigentlich nicht verboten?

Aua.

Es sind vielleicht nur zweieinhalb Minuten – aber die können sehr lang werden, wenn es jeden Tag im Radio läuft. 


Fühlen

Henrik war Pornoproduzent: "Wenn jemand Viagra brauchte, habe ich auch das organisiert"
Und was willst du werden, wenn du groß bist?

Henriks Arbeitsalltag bestand drei Jahre lang aus ziemlich viel nackter Haut. Während andere mit Anfang 20 studieren, ein Praktikum machen oder durch die Welt reisen, wurde Henrik Dieber nach dem Abi Pornoproduzent. 

Er hat uns erzählt, wie man im Pornobusiness hinter der Kamera landet und was dieser Job mit ihm gemacht hat.   

Henrik, wie wird man mit 21 Pornoproduzent?  

Geplant hatte ich das nicht. Ich verliebte mich während des Abis in eine Spanierin und zog mit ihr in Barcelona zusammen. Ich brauchte einen Job. Also bewarb ich mich auf Anzeigen, in denen Leute mit Deutschkenntnissen gesucht wurden.

Eine Porno-Produktionsfirma suchte jemanden, der ihren Twitter-Account verwaltete und Texte übersetzte. Das war dort ein Jahr lang mein Job, bis ich keine Lust mehr auf den Büroalltag hatte. Als ich kündigen wollte, machte die Firma mir ein neues Angebot. Ich sollte in der Produktion helfen.

Und dann durftest du sofort loslegen?

Nein, zuerst musste ich ein Drehbuch schreiben. Mit einem Kumpel überlegte ich dann, die Sendung "Undercover Boss" zu kopieren. Also die Dokumentation, in der Leute verdeckt in Unternehmen arbeiten, obwohl sie dort Chef oder Chefin sind.

Bei uns sah das so aus: Der deutsche Boss kommt nach Spanien ins Tochterunternehmen und findet heraus, dass die Chefin der Firma mit den Mitarbeitern vögelt. Während seines Aufenthalts in Spanien hat er dann selbst noch einige wilde Erfahrungen. Der Film wurde dann tatsächlich abgedreht und für gut befunden. Er war sogar bei den Porno-Oscars, den AVN Awards, nominiert. Danach wurde ich als Produzent festangestellt.  

Was waren deine Aufgaben und wie viel hast du verdient?  

Die Organisation. Ich kümmerte mich um die Darsteller, suchte Locations und organisierte alles drumherum, verwaltete das Budget und machte alles, was sonst noch so anfiel. Wenn jemand Viagra brauchte, habe ich ihm auch das organisiert. Bei einer Low-Budget-Produktion filmte ich auch mal als Kameramann oder übernahm den Ton. 

Meistens war ich zwei bis drei Tage im Büro und etwa drei Tage unterwegs zum Drehen. Die Abwechslung und die neuen Orte waren das Beste an dem Job. Alles in allem verdiente ich etwa 2.000 Euro netto im Monat.