Das Internet gibt – und das Internet nimmt. Manchmal kann man sich beim Surfen nicht sicher sein, ob man gerade etwas gewonnen oder verloren hat. So auch im Fall des japanischen Videos "PPAP".

Die Hauptzutaten sind ein skurril gekleideter, älterer Asiate, ein eigenartig sinnloser Songtext und eine bonbonsüße Melodie. Am Ende steht dann die Frage:

"Was soll mir das sagen?"

Dahinter steckt der japanische Musiker und Comedian Kazuhiko Kosaka, genauer gesagt seine Kunstfigur "Piko-Taro". Veröffentlicht wurde das Video Ende August und ist seitdem etwa 4,5 Millionen Mal angesehen worden. Es ist also nicht der größte virale Erfolg aller Zeiten (Zur Erinnerung, Gangnam Style hat vor einiger Zeit die 2,5 MILLIARDEN Views geknackt), aber vor allem in Japan hat der skurrile Clip schon zahllose Nachahmer gefunden.

Am besten ist allerdings sein eigener Remix, den er uns nach all seinem Erfolg jetzt obendrauf antut gönnt: Coming to Dancefloors near you in 3, 2, 1...

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Der Blick von außen zeigt oft nur die Ziele der Kriegsparteien auf: Die Armee des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kämpft gegen Rebellen, die sich gegen ihn erhoben haben. Russland und schiitische Milizen unterstützen Assad, die USA und ein internationales Bündnis unterstützten die Rebellen. Kurdische Einheiten kämpfen in wechselnden Allianzen auf beiden Seiten, islamistische Gruppen wie der "Islamischer Staat" kämpfen gegen alle.