Falls du noch nicht wusstest oder schon wieder verdrängt hast: Es gibt bald "The Emoji Movie". Ja richtig, einen Animationsfilm über bunte Textersatzbildchen. Der Film kommt im August in die Kinos, viele Plot-Details sind noch nicht bekannt.

Außer diesem: Sony hat jetzt verkündet, welchem Emoji "Star Trek"-Legende Patrick Stewart seine Stimme leihen wird. Ihr wisst schon, der Patrick Stewart, Mitglied im Royal Shakespeare Company und Träger des Most Excellent Order of the British Empire!

Es ist...
...der fröhliche Scheißhaufen! Ruhm und Ehre sei ihm gewiss!

Voller Unernst dürft jetzt über weitere Synchro-Rollen entscheiden. Wen wählt ihr?


Queer

Warum ich einer Freundin erst Jahre später erzählte, dass ich schwul bin

Ich bin schwul, seit ich denken kann. Und eigentlich hatte ich auch nie ein Problem damit. Doch es gibt eine Sache, auf die ich verdammt gut verzichten könnte: Mich immer wieder aufs Neue outen zu müssen.

Ob bei Kollegen oder neuen Bekannten: jedes Mal wieder Stress, Herzrasen und ein trockener Mund. Ich hasse es.

Dabei gehöre ich zu den Glücklichen, die bisher noch nie mit einer negativen Reaktion zu kämpfen hatten. Und im Gegensatz zu anderen queeren Menschen bewege ich mich auch nicht in Kreisen, in denen ich befürchten müsste, wegen meines Schwulseins ernsthafte Probleme zu bekommen.

Trotzdem ist jedes Mal, wenn ich es jemandem sagen möchte, wieder die Angst da, ausgelacht oder komisch angeschaut oder einfach nur plötzlich als ein ganz anderer Mensch betrachtet zu werden. Nicht mehr als Julian, der zufällig schwul ist. Sondern als Schwuler, der zufällig Julian heißt.