In München ist wieder Oktoberfest. Und die Preise nehmen auch in diesem Jahr wieder Ausmaße an, da kann man sich schon mal drüber aufregen. So auch Prof. Dr. Knieper, Dozent für computervermittelte Kommunikation an der Uni Passau. Er postete auf Twitter ein Bild von dem Schweinebraten, der ihm auf dem Oktoberfest serviert wurde.

Was stimmt mit dem Schweinebraten nicht?

Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn seien wir ehrlich, auch für Nicht-Vegetarier sieht der Schweinebraten auf dem Bild nicht wirklich appetitlich aus.

Ein einsamer, verloren wirkender Kartoffelknödel, wässrige Soße und das Fleisch eher gräulich. Eine knusprige Kruste sucht man hier auch vergeblich. Und dafür hat der Professor über 19 Euro bezahlt

Er benutzt schon ganz passend den Hashtag #weilmanesverlangenkann, denn die Preise auf dem Oktoberfest hinterfragen viele Menschen zwar – und zahlen am Ende aber doch.

Wie sind die Reaktionen auf den Tweet?

Gespalten. Die einen schreiben Dinge wie "Wer auf die Wiesn geht, schreit geradezu danach abgezockt zu werden. Also null Mitleid und guten Appetit!" oder "Tja Wiesn-Preise halt, aber das weis man auch vorher und muss dann nicht jammern."

Aber darum geht es dem Professor ja gar nicht. Er antwortet: "Wenn die Qualität stimmt, darf der Preis auch entsprechend kalkuliert sein. Hier war die Qualität jedoch unterirdisch."

Mehrere andere Nutzer fragen nach, ob auf dem Bild wirklich alles zu sehen ist, was ihm serviert wurde, oder ob die Hälfte (eine Gemüsebeilage wie Rotkohl zum Beispiel) schon gegessen wurden. Aber das Bild zeigt tatsächlich alles.


Gerechtigkeit

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