Achtung: Füße hoch, Flachwitz.

Wenn es um das Oktoberfest geht, gibt es genau zwei Lager: Münchner, Bayern und Zugereiste, für die das ganze Leben ein Oktoberfest sein könnte. Und es gibt die, denen das Oktoberfest einfach nur total egal ist.

Zu laut, zu viele Lederhosen und Dirndl, zu viele Schlägereien, zu viele Besoffene? Wenn du so über das Oktoberfest denkst, lass dich von der Polizei überzeugen – die weiß, wie viel Spaß die Party machen kann.

Die Münchener Beamten haben am Freitag unter dem Hashtag #Wiesnwache über ihren Alltag auf dem Volksfest getwittert – und sich dabei große Mühe gegeben, lustig zu sein. War es auch, manchmal. Von wirklich witzigen Bildern, plattem Humor bis zu derben Ausrutschern ist alles dabei. 

Eines ist sicher, alle Klischees werden auf jeden Fall bedient. 

Ok, steigen wir erst mal mit einer Maß ein:
Hier versuchen die Beamten es mit Jugendsprache – beziehungsweise Jugendsprache auf Bayerisch:
Irgendwas zwischen Denglisch und Benglisch...
Der Chef fand's gar nicht gut!
Achtung, Füße hoch, Flachwitz!
Grüß Gott, liebe Gäste aus Spanien...
Da laufen wirklich einige Vögel rum.
Was den Tag über noch so passiert ist – auf der Rutsche, beim Autoscooter und im Festzelt:
1/12
Der Oktoberfest-Tag geht langsam zu Ende:
Dann greift auch noch die Feuerwehr ein und man fragt sich, wann geht der platte Humor eigentlich zu weit?
Wer postet eigentlich solche Tweets?

Das Social-Media-Team der Polizei München, sagt Pressesprecher Werner Kraus zu bento. Das sind fünf Polizeibeamte und eine Grafikerin, die sich für diesen Bereich besonders interessieren. Zwölf Stunden dauerte die Twitter-Aktion am Freitag. Nach erfolgreichem Test im vergangenen Jahr wollten die Beamte es bei dieser Wiesn wieder tun.

Es gehe darum, auf eine humorvolle Art zu zeigen, "was die Polizei bei so einer Festivität zu tun hat". In den sozialen Medien sei nun einmal kein Behördensprech gefragt, sagt Kraus. Zumindest an diese Dienstanweisung haben sich die Beamten gehalten.


Gerechtigkeit

Wir sollten uns besser daran gewöhnen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt
"Ich bin müde von den immer gleichen Diskussionen"
"Es ist nun mal so, dass es zwei biologische Geschlechter gibt, und dies merkt man auch im Unterricht", sagt ein Kommilitone.