Zwei Fragen zur Verfolgungsjagd.

In Nordrhein-Westfalen hat sich die Polizei eine wilde Verfolgungsjagd geliefert: Auf dem Bocholter Aasee jagte sie einen Tretbootdieb. Doch nicht mit einem eigenen Gefährt: Die Polizistinnen oder Polizisten nahmen dazu ebenfalls ein Tretboot – ließen den Dieb dann aber entwischen.

Polizisten auf dem Diensttretboot (Symbolbild)(Bild: dpa)

Was wissen wir über die Motivation des Täters?

Die ist noch nicht ganz klar, es gibt aber Anhaltspunkte: Der Mann sei etwa 25 Jahre alt gewesen und sei in der Nacht zum Freitag gegen 2.30 Uhr auf ein Tretboot des Strandcafés geklettert, wo er das Drahtseil durchtrennte, mit dem das Boot befestigt war, heißt es in der Polizeimeldung. Laut den Mitarbeitern des Tretbootverleihs soll der Mann gesagt haben:

Ich hatte einen schlechten Tag, ich brauche das jetzt einfach.
Der Tretbootdiebkurz vor der Tat.

Alles klar.

Wie ist die Jagd ausgegangen?

Als die Polizei eintraf, sahen sie das Boot noch auf dem See und nahmen die Verfolgung auf. Nach Einschätzung der Polizei wurde der "Abstand schneller geringer", allerdings entwischte der Dieb dann doch. Eine herbeigerufene Streife, die den Mann am anderen Ufer abpassen sollte, kam zu spät. Ein Schaden entstand nicht: Ein Mitarbeiter des Verleihs holte das Tretboot einfach wieder ab.


Gerechtigkeit

Was Neuer und Müller zur Özil-Debatte sagen, ist einfach nur noch peinlich
Keine Solidarität, nur Desinteresse und Geschwafel über Nationalstolz.

Mesut Özil hat 92 Mal für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Er ist Weltmeister geworden, stand für einen neuen deutschen Fußball. Nachdem Mesut Özil am 22. Juli aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, kam lange: nichts. Bundestrainer Joachim Löw hat sich bis heute nicht zu Özils Vorwürfen geäußert. Auch Özils Teamkollegen schwiegen, kein Dank für all die Spiele, nur einige wenige verabschiedeten ihn mit Posts in den sozialen Netzwerken.