They see me rollin', they hatin'...

Motor an, Arm raus, Musik an. Gibt schon ein cooles Bild ab, wenn man so lässig mit dem Auto vorfährt. Blöd nur, wenn man mit dem Auto zur eigenen Führerscheinprüfung fährt. Für einen Fahrschüler aus Frankreich endete der Prüfungstag deshalb in der Polizeiwache.

They see me rollin', they hatin'...

Gründe, die dafür sprechen könnten, mit dem Auto zur Führerscheinprüfung zu fahren:

  • Es regnet und man möchte natürlich nicht nass werden.
  • Öffentliche Verkehrsmittel sind oft überfüllt.
  • Außerdem könnten sie unpünktlich sein.

Warum man nicht mit dem Auto zur Führerscheinprüfung erscheinen sollte:

  • Man hat keinen Führerschein.
  • Das Fahren ohne Führerschein ist illegal und strafbar.
  • Es ist etwas blöd.

Nicht blöd genug für einen 18-Jährigen aus Marseille, der offenbar vor seinen Freunden prahlen wollte und mit dem Auto vorgefahren ist. Den Prüfern fiel das natürlich auf und sie riefen die Polizei. Aus der Prüfung wurde nichts, stattdessen ging es für den jungen Mann mit einem Streifenwagen in die Wache. (France bleu)

In Zukunft wird er wohl wieder zu Fuß unterwegs sein.

Den Führerschein kann er nämlich vorerst vergessen – ihm könnte das Ablegen der Prüfung für fünf Jahre verboten werden. Zusätzlich droht ein Strafverfahren, ein Jahr Gefängnis und 15.000 Euro Strafe. (France bleu)


Today

Paketbomben gegen Trump-Kritiker: Verdächtiger in Florida festgenommen

Die Polizei in Florida hat einen Verdächtigen festgenommen, der in Verbindung mit der Serie von versuchten Paketbomben-Anschlägen auf Kritiker von US-Präsident Donald Trump stehen könnte. (New York Times)

Was wissen wir bisher?

Polizisten haben am Freitag einen Verdächtigen in Florida festgenommen, der in direkter Verbindungen zu den versuchten Anschlägen mit Briefbomben stehen soll. Der Verdächtigte soll der 56-jährige Republikaner Cesar S. aus Aventura Fla, einer Stadt nördlich von Miami sein. 

Laut Medienberichten soll er seit 1991 polizeibekannt sein. Seine Vorstrafen reichen von Diebstahl, über Drogen- und Betrugsdelikten, bis hin zu Drohungen von Bombenanschlägen. S. selber soll sich als "Manager" bezeichnen.