Es läuft nicht wirklich bei Mario Götze. Einst galt er als der deutsche Neymar, zumindest dem FC Bayern. Jetzt spielt er bei Borussia Dortmund, aber auch nicht immer und meist nicht so wie Neymar. Nun hat Götze versucht mit Paul Ripke zu einem PR-Termin zu fahren. Ripke ist der Lieblingsfotograf der deutschen Influencer, also auch der von Mario Götze (8,4 Millionen Follower bei Instagram).

Die Reise hielt Ripke in seinen Instagram-Storys fest. Der Höhepunkt: Mario Götze sperrt sich aus seinem eigenen Auto aus, lässt den Schlüssel im Auto stecken, der Wagen, eine Mercedes S-Klasse, schließt sich von alleine ab.

"Der Schlüssel ist drin, das Auto ist zu", kommentiert Ripke in seiner Instagram-Story. "Ja, war nicht so schlau von uns."

Mit dabei hatte der BVB-Star übrigens auch den WM-Pokal von 2014, den Ripke kurz zuvor für seine Insta-Story vom Beifahrersitz gefilmt hatte – wahrscheinlich war das aber nur eine Kopie der Trophäe.

Was also tun?

WM-Held Götze und Fotografen-Vorbild Ripke wussten Rat, sie riefen den ADAC. Der Mitarbeiter machte sich direkt ans Werk und brach Götzes Mercedes auf. Die Alarmanlage ging zwar los, aber Götze fand die ganze Aktion ziemlich lustig. 

Und es stimmt natürlich, sowas kann mal passieren. Zudem gilt: Wer ein Millionengehalt bekommt, macht sich jetzt auch nicht wirklich Sorgen um Kratzspuren an seinem Wagen.

Der Mechaniker freute sich sichtlich über seinen Weltmeister-Kunden: "Das glaubt mir keiner, wenn ich das in die WhatsApp-Gruppe stelle", sagte er, nachdem Götzes Wagen wieder offen war. 

Ob Ripke und Götze unversehrt bei ihrem PR-Termin angekommen sind, blieb unklar, den Teil des Abenteuers filmte Ripke nicht.


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Böhmermann startet Troll-Armee gegen rechte Hetzer
Wie du mitmachen kannst.

Im Netz tummeln sich Trolle und rechtspopulistische Hetzer. Moderator Jan Böhmermann will jetzt gegen sie ankämpfen. In der jüngsten Ausgabe vom "Neo Magazin Royale" hat er nun zum Beitritt einer eigenen Troll-Armee aufgerufen.

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Die Gruppe hat sich kurz vor der letzten Bundestagswahl gegründet und bezeichnet sich selbst als "Bewegung". Angeblich haben die Mitglieder ein bundesweites Netzwerk aufgebaut. Tatsächlich dürfte es sich nur um ein paar "Jugendzimmer-Faschos" handeln, wie Böhmermann sie nennt.