Bild: Paramount Pictures

Mainsplaining ist eine schwierige Erkrankung. Dabei versuchen Männer Frauen ungefragt die Welt zu erklären – auch dann, wenn die viel mehr Ahnung haben. Die Krankheit ist nicht ansteckend, aber eine richtige Medizin gibt es auch nicht (außer vielleicht Einsicht).

Einen besonders akuten Fall von Mansplaining hat nun der Drehbuchschreiber Max Landis auf Twitter dokumentiert. Es ging um eine Frage zu dem Kostüm von Indiana Jones, ihr wisst schon: Fedorahut, Peitsche, braune Lederjacke. Max ist der Sohn von Deborah Landis, die Kostümdesignerin, die Indiana Jones einst das Outfit verpasst hat.

Auf Facebook musste sich die Designerin jedoch von einem Mann erklären lassen, dass sie vom Indy-Outfit keine Ahnung hat.

Auslöser war eine Quizsendung, bei der es um den Ursprung des Kostüms ging. Es wurde von Charlton Heston 1954 im Film "Secret of the Incas" getragen. Deborah Landis hat es gemeinsam mit Regisseur Steven Spielberg für Indiana Jones adaptiert. 

Ein Mansplainer namens Stanley sah das anders. In Wahrheit stamme das Kostüm vom Film "The Greatest Show on Earth". Auch als Designerin Deborah Landis widersprechen will, bleibt Stanley eisern. Das hätte er so "in Interviews" mit Spielberg gelesen. 

Daraufhin kann sich Deborah Landis nicht mehr halten:
Echt jetzt, "in Interviews"? Ich war dabei. [Spielberg] und ich haben [Secret of the] Incas in einem leeren Kino zusammen gesehen. Stanley, du willst mich doch verarschen.

Gerechtigkeit

Der Hunger auf der Welt nimmt leicht zu, und kaum einer schaut hin

Die Vereinten Nationen (Uno) wünschen sich, dass alles besser wird und haben dafür auch ein Ziel: Bis 2030 will der Staatenbund eine "Welt ohne Hunger" erreichen.

Aber: Immer noch leiden 815 Millionen Menschen auf aller Welt Hunger. Und ihr Schicksal findet nicht genug Beachtung.

Zu diesem Ergebnis kommen Ernährungsexperten in einer neuen Studie. Die Welt sei "nicht auf dem richtigen Weg", sagen sie im aktuellen Welthunger-Index