Ein falscher Ryan Gosling trickst den Deutschen Fernsehpreis aus, ergaunert sich eine Goldene Kamera – fertig ist der große Streich von Joko und Klaas. (bento)

Die Aktion wurde natürlich in Deutschland entsprechend abgefeiert, aber wie ist sie eigentlich in den USA angekommen?

Bisher waren die einzigen amerikanischen Reaktionen auf den Streich:

  • Nicole Kidmans und Jane Fondas irritierte Gesichter bei der Preisverleihung.
  • Der verwirrte Blick von Colin Farrell, der das Show-Fiasko aus der ersten Reihe mit ansehen musste.
  • Neben ein paar anderen Medienberichten dieser Artikel in der "Vanity Fair", dessen Autor das Ganze nicht ertragen kann.
"Ich glaube, ICH sehe mehr aus wie Ryan Gosling."
Conan O'Brien

Doch nun hat Latenight-Host Conan O'Brien als erster amerikanischer Comedian das Potenzial des #GoslingGate erkannt – und noch einen drauf gesetzt.

Der Show-Host erzählt in seiner Sendung am Montagabend kurz, was beim Fernsehpreis passiert ist, zeigt das unangenehme Video und gerät ins Grübeln: "Ich hatte Ryan Gosling schon oft als Gast in meiner Show, er schien immer sehr nett zu sein", sagt Conan. Aber seit dem Fake-Gosling frage er sich, ob er nicht vielleicht auch hereingelegt wurde.

Aber seht selbst:
Ryan Gosling Impersonators Have Been Fooling Conan For Years

#CONAN Highlight: A Ryan Gosling impersonator recently duped a German award show and it has Conan wondering...

Posted by Conan O'Brien Presents: Team Coco on Montag, 13. März 2017

Wow, die Ähnlichkeit ist verblüffend – Ryan Gosling hat wohl einfach so ein Allerweltsgesicht, dass man ihn leicht verwechselt. Also keine Sorge, liebes Team vom Fernsehpreis: Es hätte jedem passieren können...

Hier ist nochmal die ganze Szene – zum Lachen, Fremdschämen und Nicole-Kidman-Beobachten:

Fühlen

Eine neue App hilft Iranerinnen bei Fragen zu Frauenrecht und Sex – heimlich

Vida trägt jetzt eine Waffe in ihrer Handtasche. Kein Pfefferspray, kein Messer, einfach nur eine neue App auf ihrem Smartphone. Doch diese App, sagt Vida, sei "ein wirklicher Schritt nach vorne", sei "ziemlich toll". Und sei etwas, "das endlich helfen kann, häusliche Gewalt hier im Iran zu verhindern".

Vida ist 28 und kommt aus Teheran. Seit einigen Tagen hat sie "Hamdam" installiert. Die App entwickelt sich im Iran gerade zum Geheimtipp. Offiziell ist "Hamdam" ein Menstruationskalender in persischer Sprache. Tatsächlich verbirgt sich aber viel mehr dahinter: In mehreren Sektionen gibt die App Tipps zu Frauenrechtsfragen, dem Eheleben und vor allem zum Thema Sex.