Wenn das deine Mutter hören würde!

Genau darüber hätte ein junger Mensch vielleicht mal nachdenken sollen, bevor er sich dazu entschied, eine Pöbel-Nachricht auf Facebook zu verschicken. Aber die Seite "Tattoofrei" hat ihn offenbar ziemlich wütend gemacht. So sehr, dass er einfach nicht anders konnte, als den Betreiber zu beschimpfen. Was entstand, war ein ziemlich witziger Nachrichtenverlauf.

Zum Hintergrund: "Tattoofrei" ist eine Facebook-Seite, die seit mehr als zwei Jahren gegen Tättowierte "hetzt".

Das Ganze sieht in etwa so aus – zum Durchklicken:
Es fing alles ganz harmlos an. Ein lustiges "Star Wars"-Bild, irgendwo auf Twitter.
"Tattoofrei" ist sich sicher, dass Tätowierte automatisch kriminell sind.
Außerdem nehmen sie Drogen.
Was Tattoo-Träger in dieser Welt auch tun: Menschen essen.
Immer wieder dabei: Der Hashtag #Reinhäuter. Spätestens hier dürfte klar sein, dass es ein Scherz ist. Trotzdem fallen immer wieder Tattoo-Freunde und -Hasser darauf rein.
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Und offenbar ist nun mal wieder jemand auf die Satire hereingefallen. "Tattoofrei" hat am Dienstag Screenshots einer Unterhaltung mit einem wütenden Pöbler gepostet.

"Hurensohn" und "feiger bastard" schreibt der Facebook-User und droht sogar mit Gewalt:

(Bild: Facebook )
Und der Angepöbelte holt sich tatsächlich Verstärkung – von der Mutter des Pöblers:
Und siehe da:
Ende gut, alles gut. Außer für Kollegah. Der ist schuld.

Ob der Nachrichtenverlauf wirklich so stattgefunden hat, weiß nur der "Tattoofrei"-Betreiber. Lustig ist es aber auf jeden Fall.


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Gibt es in Tübingen eine geheime Eisverschwörung?

Sobald die Sonne scheint und die Temperaturen über zehn Grad klettern, ist es wieder Zeit für Eis. Seufzend stellt man bei der ersten Kugel des Jahres fest: Es ist ja schon wieder teurer geworden.

In Tübingen scheint es dabei nun nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein: Bisher kostete die Kugel dort 1,20 Euro. Dann waren es plötzlich 30 Cent mehr – in drei Eisdielen gleichzeitig. (SPIEGEL ONLINE)