Bild: Pixabay/ Didgeman
Wer macht denn sowas?

Zu einer glücklichen Kindheit gehören Seifenblasen. Das ist indiskutabel. Bunt schimmernde, schwabbelnde Ballons, die träge und ungelenk in die Lüfte steigen, verfolgt von strahlenden Kinderaugen.

Für Köln ist das eine Gefahr. Die Stadt verbietet jetzt Straßenkünstlern, Riesenseifenblasen zu machen.
Wirklich?

Die Seifenlauge, aus der die Blasen gemacht werden, soll schädlich für die Umwelt sein. Außerdem sorge der Film, den die Seifenblasen beim Platzen hinterlassen, für "akute Rutschgefahr", erklärte Carolin Krause vom Ordnungsamt dem Kölner Stadtanzeiger.

(Bild: Giphy)

Verletzte durch rutschige Seifenblasenrückstände? Laut Stadtanzeiger ist bislang kein einziger Fall bekannt. Auch dementiert ein Feuerwehrmann, dass die Seifenblasen das Grundwasser nachhaltig schädigen könnten. Wenn Straßenkünstler aber von nun an beim Seifenblasenmachen erwischt werden, kann ihnen ein Bußgeld von bis zu 510 Euro drohen.

(Bild: Giphy)
Sucht man übrigens bei Google "Seifenblasen Gefahr", kommt man zu dem Ergebnis: Die größte Gefahr geht von Kindern selbst aus.

Der Nachwuchs trinkt schon mal gerne einen Schluck oder gurgelt, um selbst die Blasen mit dem Mund zu machen.

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