Abends anstoßen. Morgens abstoßend.

Du wachst auf. Du weißt nicht, wie spät es ist. Du hast Kopfschmerzen. Du hast Stiefel an. Du hast einen halben Döner in der Hand. Du weißt nicht, wie du heimgekommen bist. Du hast schlechtes Gewissen. Du weißt nicht, wieso. Die vergangene Nacht scheint dir so wirr und unzusammenhängend wie ein Kanye-West-Monolog.

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Den kommenden Tag siehst du klarer: ein Katertag der übelsten Sorte. Am siebten Tage sollst du ruhen, heißt es in der Bibel. Gemeint war: auskatern. Hier sind ein paar Dinge, die dir dabei helfen.

Elektrolyte

Drei Dinge macht man am "Morgen danach" immer als Erstes: pinkeln, trinken und darüber nachsinnen, wie absurd das ist, gleichzeitig Durst und Harndrang zu haben. Sollte dein Körper das nicht intern regeln können?

Abends Helene. Morgens Migräne.

Jedenfalls brauchst du Flüssigkeit. Wasser tut’s. Ginger Ale ist besser, weil Ingwer den Magen beruhigt. Sport-Drinks sind noch besser, besonders wenn sie extra Elektrolyte (Natrium, Calcium, Magnesium,...) haben. Am besten du holst dir dieses Anti-Kater-Pulver oder Elektrolyte-Brausetabletten. Gemacht für schwitzende Sportler, sind sie auch aus dem Trinker-Lifestyle nicht wegzudenken.

Kater-Frühstück

Die ganz Harten machen sich zum Frühstück ein Konterbier auf und rauchen erst mal eine. Wer es etwas weniger krass will, macht sich Kaffee. Der soll laut Experten zwar eher schlecht bei Kater sein, weil er dem Körper Wasser entzieht. Wer aber wirklich Kater hat, der gibt einen Dreck auf Experten.

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Zum Kaffee gibt's Spiegeleier in Penisform, weil du nach letzter Nacht eh keinen Ruf mehr zu verlieren hast.

Oder bist du so jemand, der an Katertagen immer sein Leben umkrempeln will? Nie wieder Alkohol, regelmäßig Sport, gesunde Ernährung? Kannst du haben: Schmeiß einfach alles, was du an Pflanzen im Haus hast, in den Smoothiemaker und guten Durst!

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Für den Kopf

Pinkeln erledigt, Frühstück erledigt – Zeit, wieder ins Bett zu gehen. Da warten aber die Kopfschmerzen auf dich, die sich von Elektrolyten und Penis-Eiern nicht haben vertreiben lassen. Schwerere Geschütze müssen aufgefahren werden. Tabletten, klar. Aber auch: Kälte-Stirnband, Kopfkrauler oder, ganz dekadent, ein Nackenmassage-Gerät.

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Abends: Party like it’s your birthday. Morgens: Embryonalstellung.
Schlafen! Schlaaaaaafen!

Den Vormittag (13 bis 16 Uhr) willst du einfach nur pennen. Dein Problem: Draußen scheint die Sonne, Kinder spielen, die Welt ist voller Leben. Geht gar nicht.

Gegen die Sonne hilft ein Rollo. Wenn du keinen hast, hol dir ein Kissen, das einmal komplett um deinen Kopf geht. Nichts sehen, nichts hören: Nichts ist schöner.

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Abends: Kennen wir uns nicht von irgendwoher? Morgens: Wer zur Hölle bist du?

Als du dich im Halbschlaf auf die andere Seite drehst, bemerkst du auf einmal, dass da noch jemand in deinem Bett liegt. Und zwar komplett nackt, was seltsam ist, weil du ja in Straßenklamotten gepennt hast. Du sagst: "Hi?" Dein Besuch lächelt dich müde an: "Gibt’s bei dir was zu essen?"

Also geht ihr wieder in die Küche. Zuvor bietest du deinem Gast aber einen schicken Einhorn-Onesie an, nur für den Fall, dass euch zum Beispiel Mitbewohner über den Weg laufen.

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Kater-Lunch

Jetzt braucht ihr erst mal beide was Ordentliches zu essen. Und wie jeder weiß, wird alles zu "was Ordentlichem", wenn man es für ein paar Minuten in heißes Fett taucht. Alle wollen immer Sandwichmaker, Pizzasteine oder Waffeleisen. Was man eigentlich braucht, ist eine Fritteuse. Du kannst alles, absolut alles, in eine Fritteuse stecken und es wird lecker. Selbst wenn dir beim Kochen deine Brille ins Fett fällt, wird das fucking delicious.

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Wer doch etwas raffinierter kochen will, findet aber in diesem oder diesem Kater-Kochbuch sicher den einen oder anderen nützlichen Hinweis.

Entertainment

Nach dem Essen geht dein Besuch, und obwohl du dich beim besten Willen nicht an seinen Namen erinnerst, bist du fast ein wenig traurig darüber. Nichts schweißt so zusammen wie gemeinsames Auskatern. Aus lauter Verlegenheit, wie man sich nach so einer Nacht voneinander verabschiedet (Küsschen? Umarmung? "Bye, Baby"?), gebt ihr euch steif die Hand. Dann setzt du dich wieder ins Bett und schaust den Rest des Tages Filme über Zeitreisen.

Das passt thematisch zum Alkoholkonsum des vergangenen Abends: Da hast du auch dein erstes Bier aufgemacht und plötzlich war es zwölf Stunden später. Im Gegensatz zu Marty McFly aus Zurück in die Zukunft hast du vergangene Nacht aber wenigstens nicht mit deiner Mutter angebandelt. Oder doch?

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Ach Quatsch! Aber allein bei der Vorstellung wird dir ganz anders. Vielleicht guckst du doch lieber was Harmloseres, Midnight in Paris zum Beispiel. Oder den absoluten Klassiker Täglich grüßt das Murmeltier, obwohl das nicht im engeren Sinn ein Zeitreise-Film ist – aber richtig, richtig lustig.

Abends: Work, work, work, work, work, work. Morgens: Shit, ich muss zur Arbeit!
Erste Hilfe

Jetzt ist das doch ein ganz schöner Sonntag geworden, denkst du dir. Auch psychisch bist du wieder einigermaßen auf dem Damm. Du traust dich sogar wieder, dein Handy in die Hand zu nehmen, klickst durch deine Fotos und WhatsApp-Nachrichten und merkst: So schlimm war’s gar nicht! Du willst dein Handy gerade wieder weglegen, als dein Blick auf das Datum fällt: Es ist Mittwoch! Du hast Uni! Arbeit! Verpflichtungen!

Du springst aus dem Bett, sprühst dich von Kopf bis Fuß mit Deo ein, ziehst dir was Normales an. Vergiss bloß nicht deine dunkle Sonnenbrille oder du zerfällst draußen zu Staub wie ein verdammter Vampir. Nimm auch Atemspray mit – Zähneputzen hält nämlich für keine halbe Stunde. Und dann nichts wie los: Lass deine Freunde, Kommilitonen und Kollegen sehen (und riechen), was für 1 absurden Rock’n’Roll Lifestyle du doch führst!

(Bild: Giphy )
Du Legende, du!

Food

Eis am Stiel selber machen: Longdrinks zum Lutschen

Mal angenommen, wir hätten richtigen Sommer, die Sonne knallt seit Tagen, du hast jetzt frei, du feierst morgen eine Party. Was brauchst du noch? Eis, Bowle, Zubehör für Cocktails? Schmeiß doch einfach alles zusammen! Wir zeigen dir, wie du statt langweiliger Eiswürfel Eis mit Schuss zubereitest.

Hier gibt es drei Rezepte, die lecker erfrischen, und trotzdem jeden Alkoholfan zufriedenstellen sollten.