Bild: Marcel Kusch/dpa, Montage: bento

Mit dem Rosenmontag erreicht der Karneval in Deutschland seinen Höhepunkt. Und die einen so: "Helau!" und "Alaaf!" Und die anderen so: "Hmmm..."

Karneval könnte eine schöne, witzige Feier sein. 

Ein Fest, bei dem die weniger Mächtigen den Mächtigen einen Spiegel vorhalten. Aber gerade in dieser Hinsicht läuft beim Karneval dieses Jahr einiges schief: Ob Karnevals-Feiern in WehrmachtsuniformBernd Stelters schlechter Witz über Doppelnamen oder auch jetzt jüngst Annegret Kramp-Karrenbauers "Witz" über Intersexuelle

Manch einen beschleicht da das Gefühl: Der schlechte Altherrenwitz gehört zum Karneval genau so wie die klebrigen Bonbons. 

Auch deshalb spaltet Karneval die Menschen: die einen lieben es, die anderen hassen es. 

Dazwischen gibt es kaum etwas (außer vielleicht in Norddeutschland, den meisten ist der Karneval hier nämlich ziemlich egal). 

Gerade in den Kamelle-Hochburgen Deutschlands müssen Karneval-Gegner leiden. Man kann dem Geschehen kaum entkommen – außer man verlässt die Stadt.

Man kann seinen Karnevals-Frust aber auch auf witzige Art auf Twitter rauslassen.

Und das haben zum Glück einige Kreative getan. 

Es beginnt schon am Morgen.

Das Bild kann wohl jeder verstehen.

Man kann die Zeit ja auch sinnvoll nutzen!

So wie die Norddeutschen. Die arbeiten.

Die Norddeutschen wissen sowieso mit ihrem Hass gerecht umzugehen.

Wer braucht schon Kamelle?

We feel you.

Ähm...

Beste Lösung:


Gerechtigkeit

Die "Wooligans" stricken für Obdachlose. So kommt die Hilfe an

Obdachlosen gelegentlich Klimpergeld, Essen oder ein Lächeln schenken, das war Sarah McHardy aus Hamburg irgendwann nicht mehr genug. Sie wollte mehr Wärme auf die Straße bringen, und zwar mit ihrem Hobby, dem Stricken.

Gemeinsam mit drei Freundinnen startete sie im Herbst 2017 die Initiative "Wooligans", ein monatliches Treffen, offen für alle, egal welchen Alters, Geschlechts oder Herkunft. Inzwischen stricken und häkeln – kurz sträkeln – etwa 50 Leute einmal im Monat für Obdachlose und das das ganze Jahr über. Im ersten Jahr kamen bereits 2.500 Stricksachen zusammen. Die Mützen, Schals und Socken werden von Hilfsorganisationen an Obdachlose in der ganzen Stadt verteilt. Bald soll es die "Wooligans" auch außerhalb Hamburgs geben. 

Wie die Stricksachen bei obdachlosen Menschen ankommen, siehst du oben im Video.