Der Disney-Prinz, ääh, kanadische Premierminister Justin Trudeau kann irgenwie alles. Er kann Quantencomputer erklären, Ivanka Trump zum Schwärmen bringen und einfach mal verdammt smart und sexy sein. Die klassische Anti-Sexismus-Regel, nach der man Politikerinnen und Politiker nicht auf ihr Äußeres reduzieren soll, wird bei ihm allzu gern außer Kraft gesetzt.

Und nachdem erst in der vergangenen Woche das beherrschende virale Thema sein Hinterteil war, hat es der 45-jährige Politiker nun schon wieder an die Spitze der kollektiven Online-Aufmerksamkeit geschafft.

Diesmal im Fokus: seine supersüßen Fotos aus der Jugend. Da wurde so manche Twitter-Nutzerin schwach und ließ sich zu Aussagen hinreißen wie:

Er könnte mich mit einem Laster überfahren und ich würde mich bedanken.

Nun stelle man sich einmal vor, Männer würden so über deutsche Politikerinnen reden. Der #Aufschrei ließe wohl (zurecht) nicht lange auf sich warten lassen. Aber bei *kreisch* Justin *kreisch* wird da gerne mal ein feministisches Auge zugedrückt.

Oder wie es eine Twitter-Nutzerin zusammenfasst:

Aber seht doch einfach selbst – zum Durchklicken:
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Für alle, die nun vor Neid erblassen, gibt es zumindest einen kleinen Trost. Denn es gab auch für den kanadischen Traumprinzen Justin eine kurze Zeit der optischen Unerträglichkeit. Im Jahr 2011 ließ er sich zu einem überaus hässlichen Bärtchen hinreißen – für das er sich inzwischen selbst schämt.

Und wie stehst du zu Justin Trudeau? Stimm ab!

Haha

Germany, we need to talk – und zwar über Fremdsprachen

Elena Cresci, 27, kennt und liebt Deutschland, sie hat schon mehrmals hier gelebt. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die sie einfach nicht begreift – und über die sie sich in den ersten Folgen unserer Satire-Kolumne "Germany, we need to talk!" bitterlich beschwert hat: Sie finden, die Deutschen trinken seltsamen Tee, können nicht fluchen und starren andere Menschen viel zu offensiv an.

Inzwischen ist Elena zurück in London – und sie stellt fest: Es gibt doch ein paar Dinge, die sie an Deutschland bewundert – zum Beispiel die Englischkenntnisse der Deutschen. Denn viele Briten können einfach keine andere Sprache, außer Englisch.