Bild: Evgeny Makarov

Wenn der Tag des Junggesellinnenabschieds gekommen ist, ist auch endlich Spaß angesagt. Nach vier Schnaps ist dir reichlich egal, dass du eine rosafarbene Schleife im Haar trägst und dich das ganze Partywochenende 300 Euro gekostet hat. 

Aber der Weg hin zu diesem Moment, ist oft beschwerlich. Diese Situationen kennst du doch bestimmt auch?

Es dauert noch ein Jahr bis zur Hochzeit, aber die WhatsApp-Gruppe für die Planung des Junggesellinnenabschieds (JGA) wird schon mal eröffnet. 
Die Trauzeugin schickt eine Doodle-Liste mit 30 möglichen Terminen für den nächsten Sommer. Innerhalb von zwei Tagen sollen sich bitte alle eingetragen haben.
(Bild: Giphy )
Die ersten Ideen für die Aufgabe der Braut werden gesammelt. Du fragst dich, ob ihr alle die gleiche Person kennt?
Niemals würde sie sich über dieses Nacktfotoshooting freuen. 
(Bild: Giphy )
Wir haben eine Nacht lang Junggesellenabschiede auf der Hamburger Reeperbahn begleitet:
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Du würdest so gern der Braut über die absurden Planungen berichten. Es fällt dir schwer, dich zurückzuhalten. 
(Bild: Giphy )
Du vermisst sie in dieser Zeit echt doll.
Alle sprechen sich gegen Einheitskleidung aus. Dann schreibt doch noch jemand, ob das nicht zu langweilig ist. Ihr lasst T-Shirts drucken. Und Stoffbeutel. 
In der Woche vor dem Termin, kannst du dich mit nichts anderem beschäftigen. In der WhatsApp-Gruppe poppt ständig eine neue Nachricht auf. 
(Bild: Giphy )
Die Trauzeugin hat schon vor Wochen eine grobe Kostenplanung rumgeschickt. Zwei Tage vorher ist es einer Teilnehmerinnen dann doch zu teuer. 
(Bild: Giphy )
Der große Tag ist gekommen. Missmutig ziehst du das Gruppen-T-Shirt an. "Melanie heiratet, ich bin nur zum Saufen hier."
(Bild: Imago)
Es wird nicht besser. Die Freundin, die die ganze Zeit über die Planung genörgelt hat, schreibt kurz vorher, dass sie zwei Stunden später kommt. Und dass sie Auto fährt. 
Und die Fragerei nervt dich: Und...woher kennt ihr euch? Oder: Hast du schon ein Outfit für die Hochzeit? Oder: Was schenkt ihr so?
(Bild: Giphy )
Dir bleibt nur die Flucht nach vorne. Zwei Stunden später postest du das erste Bild von dir bei Insta. Darauf kippst du Schnaps aus einem Penis-Glas. Und findest das witzig.
(Bild: You2toys )
Der Fusel, der Stress, die Aufregung – alles fällt von dir ab, in einem schwachen Moment überlegst du sogar, ob du dir von ihm hier die Privatnummer geben lässt:
(Bild: Imago)
Stattdessen wünschst du dir beim DJ in der letzten noch offenen Kaschemme dein Lieblingslied. "Everybody" von den Backstreet Boys. Kennste?
Wie du in dem Moment dich und die Crew auf der Tanzfläche wahrnimmst:
(Bild: Giphy )
Was für ein Bild ihr wirklich abgebt:
(Bild: Giphy )
Irgendwann kippt die Stimmung. Deine Freundin Marie hätte den siebten Pfeffi nicht mehr trinken sollen. Die Gruppe ist maßgeblich damit beschäftigt, die Tagesvollste zu betreuen. Das wiederum verärgert die Braut.
Ein JGA mit Männern begegnet euch. Den Spruch auf ihren T-Shirts "Er heiratet, aber ich bin noch zu haben" nehmen sie etwas zu ernst. 
Ihr geht weiter, so was kann euch jetzt nicht mehr aufhalten. Jetzt wollt ihr alle ausnahmsweise mal das Gleiche: Chicken Nuggets und zwei Cheeseburger, dazu Cola Light.
Am nächsten Morgen guckst du die Fotos auf deinem Handy durch. Irgendwie fehlt die Phase zwischen zweitem Cocktail und der kotzenden Freundin am Ende. 
(Bild: Giphy )


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