So lustig!

Bei Geld hört die Freundschaft auf, sagt man. Aber wo hört die Liebe eines Kindes zu seinen Eltern auf?

Die Antwort darauf findet man in den Halloween-Videos von Moderator Jimmy Kimmel. Und sie lautet: Süßigkeiten.

Jedes Jahr stellt Kimmel Eltern dieselbe Aufgabe: Sie sollen in den Tagen nach Halloween ihren Kindern erzählen, dass sie ihre beim Trick-or-Treat erbeuteten Süßigkeiten aufgegessen hätten – und die Reaktionen der Kinder filmen.

Jimmy Kimmel macht aus den Aufnahmen dann eine Compilation der enttäuschtesten Kindergesichter, die du jemals gesehen hast.

Das ist zwar ziemlich gemein – aber leider auch ziemlich witzig.

Auch in diesem Jahr haben Kimmel einige Videos erreicht. Es gibt Heulen, Schreien, Zittern, Kinder am Rande der Verzweiflung, und auch solche, die überraschend gefasst reagieren.

Hier ist das ganze Video:


Today

Twitter feiert den Weltmännertag – und bewirkt das Gegenteil von dem, was der Tag eigentlich soll
Dabei ist der Gedanke dahinter gut!

Männer leben ungesünder als Frauen: Sie rauchen mehr, trinken mehr, achten weniger auf ihre Ernährung. Männer sterben früher als Frauen: Fünf bis sieben Jahre kürzer leben sie laut statistischem Bundesamt. Männer begehen häufiger Suizid als Frauen: Obwohl bei Frauen häufiger eine Depression diagnostiziert wird, nehmen sich fast dreimal so viele Männer das Leben. Und trotzdem suchen sich Männer viel seltener ärztliche Hilfe als Frauen. (Welt, Frankfurter Rundschau)

Auf dieses Problem soll der heutige Weltmännertag hinweisen. 

Laut Schirmherr Michail Gorbatschow soll der Tag "das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern". (Wikipedia)

Dass Männer sich seltener Hilfe suchen, ist natürlich kein statistischer Zufall. Sondern Ergebnis jahrhundertelang geprägter Geschlechterbilder. Männer sind es laut Psychologen weniger gewohnt, über ihr Befinden zu reden (Deutschlandfunk). Viele verspüren noch immer den Druck, als Mann stets stark zu wirken, bloß keine Schwäche zu zeigen. Also lieber den Schmerz runterschlucken als zum Arzt zu gehen. Und die Krankheit vielleicht erst entdecken, wenn es schon zu spät ist.