Bild: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa und Wiktor Dabkowski/ZUMA Wire/dpa
Ihre 4 witzigsten Tweets

Wahrscheinlich kennt das jeder: Man rühmt sich damit, irgendetwas so richtig gut zu können, dann macht man es vor und – natürlich – genau dann misslingt es. Wenn alle zugucken. Typischer Vorführ-Effekt.

Wenn so etwas einem lauten, prahlenden Typen wie Donald Trump passiert, dann lacht sogar ein sonst eher zurückhaltender Mensch (oder zumindest im Verurteilen von anderen zurückhaltender Mensch) wie Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling.

1.

Was ist passiert?

Donald Trump wollte sich auf Twitter mit seinem guten Schreibstil rühmen. Immerhin habe er schon mehrere Bestseller geschrieben. Und die "Fake News" würden in seinen Tweets immer nur nach Fehlern suchen. Ausgerechnet in dem Tweet passiert ihm ein dicker Fehler:

Screenshot von Donald Trumps Tweet, bevor er gelöscht und korrigiert nochmal getweetet wurde.(Bild: Screenshot Twitter/@realDonaldTrump)

2.

Was ist denn das Problem?

"Pour over" bedeutet so viel wie "überschütten", "übergießen". Wahrscheinlich wollte Donald Trump "pore over" schreiben, was "genau studieren" bedeutet.

Ein menschlicher Fehler, aber an der ganz falschen Stelle.

Vor allem Autorin J. K. Rowling machte sich darüber lustig. Vier Tweets lang, weil ein Tweet offenbar nicht genug Platz bieten konnte für ihr Gelächter:

Nicht nur der Tippfehler ist ein Grund zum Lachen. Angeblich hat Donald Trump seine Bücher nicht selbst geschrieben. Das behauptet zumindest sein Ghostwriter Tony Schwartz gegenüber dem New Yorker. 

Dass sich Prominente mit einem erfahrenen Autoren zusammentun, damit dieser sie beim Schreiben unterstützt, ist nicht ungewöhnlich. Doch Schwartz behauptet, er habe Donald Trumps Buch "The Art of the Deal" komplett alleine geschrieben, was der damalige Verleger Howard Kaminsky im selben Artikel bestätigt.


Musik

Dieses Interview mit Rapper Yung Hurn ist so schrecklich, dass es schon wieder gut ist
"Kannst du dich bitte entschuldigen?"

"Ich liebe, wie dein Achselschweiß riecht": Vergangenes Jahr gab Rapper Yung Hurn dem Schweizer Radiosender SRF Virus beim Openair Frauenfeld ein extrem merkwürdiges Interview. Er hampelte herum, spielte mit einem Fußball und konnte sich offenbar nicht länger als drei Sekunden auf ein Thema konzentrieren.

Die Fragen bleiben fast gänzlich unbeantwortet. Das Video ging allerdings viral. (YouTube)

Nun sollte Yung Hurn eine zweite Chance bekommen – die selben Fragen, der selbe Ort. Obwohl man es schwer für möglich gehalten hätte: Es wurde noch unangenehmer als das erste Mal.