Instagram ist schon lange mehr, als nur eine App zur Fotobearbeitung: Schwangerschaften werden angekündigt, Reisen dokumentiert, Restaurantbesuche und Rezepte mit der Welt geteilt. Eigentlich ist Instagram für viele Nutzer eher sowas wie ein Tagebuch

Wie gut, dass das Leben der Instagram-Nutzer so unterschiedlich ist. 

Wäre ja langweilig, wenn alle dieselben Fotos posten. Ein Bild, auf dem man am See oder Meer sitzt, vielleicht sogar auf einem großen Steinbrocken. Gott sei Dank ist der Hut auf dem Kopf, in der Wildnis ein unerlässliches Accessoire. Zu sehen ist aber nur der Rücken, weil es natürlich purer Zufall war, dass die Begleiterin oder der Begleiter GENAU IN DIESEM MOMENT einen Schnappschuss gelandet hat. 

Der Instagram-Account "insta_repeat" zeigt, wie unterschiedlich die Motive auf Instagram aussehen können. 

Denn 2018 gilt beispielsweise im Urlaub: Pics or it didn't happen. Dass der Bergsee glasklar war und man direkt an der Wasserkante gezeltet hat, glaubt einem ohne Online-Dokumentation ja kein Mensch! Oder dass man wirklich im Kanu auch das Paddel in der Hand hatte.

Diese Beweise der Individualität sehen dann so aus: 

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Okay, Spaß beiseite: Instagram-Posts sehen sich oft echt ähnlich.

Das findet eine 27-jährige Künstlerin aus Alaska auch. Sie steckt hinter "insta_repeat" und will mit ihren Collagen darauf aufmerksam machen. Sie findet es ironisch, dass gerade Fotos, die sich so stark ähneln, mit Slogans versehen werden, in denen es um Authentizität oder ein kreatives Leben geht. Originelle Inhalte werden in Zeiten von Instagram eine Mangelware und das soll "insta_repeat" zeigen. (Bored Panda)

Die Initiatorin sieht aber schon positive Effekte: 

Das Beste, was bisher passiert ist: Menschen diskutieren jetzt kritisch über Originalität und darüber, wie Medieninhalte entstehen.

Instagram nutzen rund eine Milliarde Menschen auf der Welt.

Da kann es schon mal Parallelen geben. Eine Diskussion zur Individualität auf Instagram ist sicher nicht verkehrt. Letzten Endes bleibt es aber jedem Nutzer selbst überlassen, wie er sein Profil gestalten möchte. 

Ob mit Hut oder ohne, im Kanu oder am Wasserfall – Hauptsache, der Moment kann als schöne Erinnerung im Gehirn abgespeichert werden. Falls man sich doch nicht daran erinnert, hat man ja immerhin ein Bild auf seinem Instagram-Profil.

Als Gedankenstütze ist "Pics or it didn't happen" also auch ganz nützlich. 


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