Hunde sind lieb. Sie freuen sich immer, wenn du nach Hause kommst. Sie freuen sich, wenn du ihnen ein Hölzchen wirfst. Sie freuen sich immer noch, wenn du es ein zweites Mal wirfst. Wenn jemand blöd zu dir ist, können sie ihn anknurren. Ihr Fell ist flauschig und ihre Nasen immer ein bisschen nass.

Aus diesen und weiteren Gründen wünschen sich viele Menschen einen Hund. Aber Hunde brauchen Platz, sie brauchen Auslauf und Beschäftigung. Vor allem, wenn man berufstätig ist und in einer Stadt lebt, kann man ihnen das häufig nicht bieten. 

Die Folge: Herzschmerz.

Wenn dir dieses Gefühl bekannt vorkommt, dann hast du vielleicht auch diese Situationen schon erlebt:


1 Du hast dich schon über alle Möglichkeiten informiert, einen Hund mit in die Uni zu nehmen, ins Büro oder zu sonstigen Programmpunkten, die zwischen dir und deinem Hund stehen.

"HEY CHEF ALSO ARBEITSRECHTLICH IST ES SO…" 

(Hier übrigens ein informativer Artikel zum Thema Bürohund.)

Wäre das nicht furchtbar schön?

(Bild: Unsplash/Devin Edwards)

2 Auch sonst hast du gedanklich schon alle Optionen durchgespielt.

Wie wäre es zum Beispiel mit Dog-Sharing. Oder einer Hundetagesmutter. Könnte deine Oma ihn nicht vielleicht ab und zu nehmen? Die mag doch auch Hunde. Oder waren es Katzen? Egal. Tiere sind gut für alte Leute, kann man in jeder Apotheken-Umschau nachlesen.

3 Du triffst diese eine Bekannte mit dem niedlichen Labrador ein kleines bisschen häufiger, als du sie treffen würdest, wenn es einfach nur eine Bekannte ohne niedlichen Labrador wäre.

"Hey Anna, hast du später vielleicht Lust auf einen Spaziergang? Ach, und wäre Rocky dann auch dabei? Zufällig?"

(Bild: Unsplash/Jairo Alzate)

4 Auch bei der Partnerwahl lässt du dich dadurch beeinflussen, ob er/sie einen Hund hat.

Andere regen sich über Tier-Poserbilder bei Tinder auf. Du findest sie einfach nur praktisch.

5 Auf Instagram abonnierst du einen Hunde-Account nach dem anderen.

Wenn man sich deinen Feed so anguckt, könnte es eigentlich genauso gut das Handy eines Hundes sein.

6 Wenn du draußen bist, gaffst du nicht attraktiven Menschen, sondern süßen Hunden hinterher. 

Ist zum Glück gesellschaftlich viel akzeptierter.

7 Und wenn du einen besonders süßen Hund entdeckst, tust du auch mal so, als ob du zuuufällig genau in dieselbe Richtung gehen musst wie er.

Zumindest ein Stückchen.

Zum Glück können Hunde keine Unterlassungsverfügung erwirken.

8 Wenn der Hund so richtig süß ist, machst du ein unauffälliges Foto von ihm.

Du fühlst dich dabei zwar wie ein Stalker, aber dieser Hund ist einfach zu süß, um ihn zu vergessen.

Außerdem tust du nichts Illegales. (Hunde haben nämlich kein Recht am eigenen Bild.) (Glaubt mir, ich habe das recherchiert.)

9 Das Foto schickst du dann deinen Freunden, die auch gerne einen Hund hätten (und auch denen, denen Hunde eigentlich scheißegal sind).

Abends schaust du es dann noch mal auf dem Sofa an.

Oder am nächsten Morgen in der Bahn.

Wie süß war dieser Hund bitte?!?

Diese Bilder habe ich auf gar keinen Fall alle selbst gemacht.

(Bild: anonym)

10 In schwachen Momenten klickst du dich durch die Hunde-Kategorie bei Ebay-Kleinanzeigen.

Das Angebot dort ist ziemlich gut. Eigentlich willst du ALLE haben.

Der da ist sogar "entwurmt und gechipt"! Dann ist es doch ein fairer Deal. Da kann man nichts sagen. Oder? ODER??

"Hallo Internetnutzer! Wer hier nicht adoptiert, hat nicht nur keine Augen, sondern auch kein Herz."

(Bild: Screenshot Ebay Kleinanzeigen)

11 Du guckst bei Google Maps nach, wie weit es bis zum entwurmten und gechipten Welpen ist.

Du befindest, dass 86 Kilometer kein bisschen zu weit sind, um einen Hund anzugucken, den du dann am Ende doch nicht mitnehmen können wirst.

12 Dann siehst du aber doch ein, dass es eine dumme Idee ist. 

Was, wenn du dich in den Hund verliebst? Was, wenn er sich in dich verliebt?

Das Risiko ist einfach zu groß.

Aber wie wäre es, wenn du ihn mit ins Büro nehmen dürftest? Oder könnte deine Oma nicht...? 


Gerechtigkeit

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