Geht er oder geht er nicht? In der Nacht zum Montag hat Innenminister Horst Seehofer Deutschland in Geiselhaft genommen: 

  • Er biete seinen Rücktritt an, wenn sich die CSU nicht mehr mit der CDU einigen kann. Hieß es Sonntagnacht.
  • Aber dann wolle er auch doch lieber im Amt bleiben – und erst noch mal drüber reden. Hieß es Montagmorgen.

Im Kern geht es um einen Asylstreit zwischen Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel – insgesamt aber darum, ob Seehofer als Innenminister im Amt und damit auch die Regierung bestehen bleibt. Und natürlich: um peinliches Postengeschacher.

Auf Twitter holten Nutzer daher nun unter dem Hashtag #Seehofersongs ein altes Foto hervor, das Seehofer am Keyboard zeigt. 

Sie dichten dem Heimatminister fiese Songzeilen an, die ausdrücken, was gerade viele denken.

Das sind die 11 besten Tweets:

Erst einmal Seehofers Sicht auf den Punkt bringen:

Am Ende einer langen Nacht...

Manche warten auf Godot, andere darauf, dass sich Seehofer endlich entscheidet.

Warum es immer gefährlich ist, als CSU-Politiker Bayern zu verlassen:

Es war ja auch nicht alles schlecht...

Kurze Zwischenfrage: Wie spielt man eigentlich mit einem ausgeschalteten Keyboard?

Wird das doch noch was mit Merkel und ihm?

Er meint's immerhin ehrlich:

Aber was ist nun mit dem Rücktritt?

Scheiß auf Verantwortung, zum Abschluss das Lebensmotto:


Gerechtigkeit

LGBT-Anhänger feiern in Istanbul – trotz Tränengas-Attacken der Polizei
Das 4. Verbot in 4 Jahren.

Es ist schon wieder passiert. Die türkische Polizei wollte mit einem Großaufgebot eine Demonstration von Schwulen, Lesben und Transsexuellen in Istanbul verhindern. Sie setzte am Sonntag Tränengas und Plastikgeschosse ein, um eine Gay Pride Parade auf der beliebten Einkaufsstraße Istiklal im Zentrum von Istanbul aufzulösen.

Die Organisatoren teilten mit, es habe Festnahmen gegeben, nannten jedoch zunächst keine Zahl. Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge wurden elf Menschen festgenommen. (Amnesty International)

Es ist das vierte Jahr in Folge, dass türkische Behörden gegen das LGBT-Event vorgehen – obwohl Homosexualität in der Türkei gar nicht verboten ist.