Es sind nur zwei geschwungene Gleise einer Holzeisenbahn, Kinderspielzeug, aber doch steckt in ihnen ein Rätsel, dass viele Menschen staunen lässt.

Alles begann mit diesem Video von Marc Blank-Settle:

Das untere Holzgleis scheint viel größer – bis Blank-Settle die beiden Holzstücke übereinander legt. Erst dann wird klar: Sie sind genau gleich groß.

Wie kann das sein?

Auf Twitter rätseln die User seit Tagen.

Die Erklärung

Einige Twitter-User haben die Lösung des Rätsels bereits herausgefunden: Mit den zwei Holzgleisen hat Blank-Settle eine bekannte optische Illusion nachgestellt, die sogenannte Jastrow-Illusion. Benannt ist sie nach dem amerikanischen Psychologen Joseph Jastrow (BBC).

Das Prinzip: In dem Video legt Blank-Settle die beiden Bögen zwar genau untereinander, allerdings so, dass die längere Seite des unteren Bogens mit der kürzeren des oberen Bogens abschließt. Er vergleicht also die beiden Seiten miteinander, die natürlich nicht gleich lang sein können.

(Bild: Wikipedia )

Werden die beiden Bögen mittig untereinander platziert, wird klar, dass die langen und kurzen Kanten tatsächlich jeweils gleich lang sind. Selbst ausprobieren lässt sich das in dieser interaktiven Grafik.

(Bild: Wikipedia )
Auch der Kamerawinkel spielt eine Rolle

Ein anderer Twitter-User hat außerdem angemerkt, dass die Stellung der Kamera die optische Illusion verstärkt. Die Bilder werden aus sehr flachem Winkel aufgenommen und zusätzlich durch ein Weitwinkelobjektiv verzerrt.

Hier kommen noch zwei Rätsel:


Art

Im Überfluss verloren
Die Künstlerin Rachel Perry stellt uns vor die Frage, wie wir künftig leben wollen.

Es gibt von allem viel zu viel. Zu viel Spielzeug, zu viel Plastik, zu viele Tetrapacks. Zu viel Stress, zu viel Gelächter, zu viel Trauer. Zu viel Butterbrotpapier, zu viel Papier, zu viel Brot. Was, ja was davon brauchen wir wirklich?

Das will Rachel Perry, 54, uns fragen. Mit ihrer Fotostrecke "Lost in my Life" zeigt die Künstlerin aus New York City, inwiefern sie sich in ihrem Leben verloren und deshalb gefangen fühlt. Über Monate sammelte sie, was Überfluss symbolisiert: Kassenbons, die so lang sind, dass man sie fünf Mal falten muss, damit sie in die Geldbörse passen. Aluminiumfolie, mit der Perry ihr halbes Wohnzimmer eingeschlagen hat, Bücher, Wände, Stühle. Cornflakes-Kartons, mit denen sie ihr Fotostudio verkleidet hat.