Bild: ARD/Hart aber fair
This is the end...

Fußball-WM, das ist die Zeit, in der Stefan Effenberg und Lothar Matthäus wieder aufblühen: Sie dürfen Sport-Journalisten ihre Kolumnen ins Telefon diktieren und ungehemmt alles besser wissen. Schließlich waren sie ja selbst mal Spieler.

Ähnliches gilt für ehemalige Trainer. Deswegen waren am späten Montagabend unter anderem Christoph Daum (ehemaliger Trainer, der mit dem Kokain und der Haarprobe) und Mario Basler (ehemaliger Spieler, Kettenraucher) bei "Hart aber fair" zu Gast. 

Schon der kreative Titel versprach viel: "Der Ball rollt, noch ist alles drin: Viel Spaß bei der WM in Russland?" Im Mittelpunkt sollten laut Sendungsbeschreibung folgende Fragen stehen:

War da was mit Özil? Wo ist Sané? Ist Putin böse?
Die Fragen, die bei Hart aber fair verhandelt wurden

Tja, wie böse ist der Wladimir? Und was war denn da mit Mesut Özil? Dankenswerterweise hatte Mario Basler eine klare Meinung zu Özil, er verglich die Körpersprache des Weltmeisters mit einem toten Frosch. 

Noch unterhaltsamer als Mario "früher war alles besser" Basler war nur: Der Gesichtsausdruck von Christoph Daum. Zwischen seinen ausgedehnten "Ähs" lugte er immer wieder wild durch das Studio  – und wurde so zum Meme.

Die Erkenntnis: Eigentlich sind wir alle Christoph Daum.

Denn wer kennt diesen Moment nicht:

Freitag ab ins Berghain, Montag direkt weiter ins Studio. Klassiker.

Oder war alles ganz anders?

Eigentlich hatten natürlich alle ein anderes Thema erwartet. Aber zumindest über Mesut Özil hat Basler ja das Passende gesagt.

Auch eine Möglichkeit:

Jetzt geht's zu weit!

Mist, wieder keine Punkte!

Tatsächlich die realistischste aller Möglichkeiten:

Wir fühlen mit ihm.


Gerechtigkeit

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