Bild: Natural Environment Research Council
Es hätte auch "It's bloody cold here" werden können.

Da will man einmal nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden und schon kommt nur Klamauk heraus. Der britische Umweltforschungsrat Nerc (Natural Environment Research Council) hat online über den Namen für einen neuen Eisbrecher abstimmen lassen.

Doch die Namensgebung nahm absurde Züge an: Unter den Vorschlägen für das königliche Forschungsschiff waren "RRS Motörboat" oder "RRS Usain Boat". Jetzt steht der Sieger fest: "RRS Boaty McBoatface" (Königliches Forschungsschiff Bötchen McBootsgesicht). (The Guardian)

Der Vorschlag erhielt 124.109 Stimmen – mehr als dreimal so viele wie der nächste Anwärter. Auf Platz zwei landete "RRS Poppy-Mai" – benannt nach einem 16 Monate alten Mädchen, dessen Vater sie heiratete, um ihr die Hochzeit ihrer Träume zu ermöglichen; das Mädchen war unheilbar an Krebs erkrankt.

Allerdings muss das Forschungsschiff im Wert von umgerechnet 256 Millionen Euro jetzt nicht zwingend "Boaty McBoatface" getauft werden, die endgültige Entscheidung liegt beim NERC-Chef.

Den Namen hat übrigens der ehemalige BBC-Radiomoderator James Hand vorgeschlagen. Mittlerweile hat er sich dafür entschuldigt.


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