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Was du wissen solltest, bevor du ins Krankenhaus gehst.

Wir vertrauen Ärzten unser Leben an. Aber hinter Kliniktüren passieren auch Dinge, von denen wir als Patienten nichts wissen – und manchmal auch nichts wissen sollten.

Bento hat mit angehenden Ärzten und solchen, die es mal waren, gesprochen. Das sind ihre schönsten Anekdoten aus dem OP-Saal:

Das Körpergewicht spielt auch auf dem OP-Tisch eine Rolle:
"Ärzte denken beim OP oft: 'Wie fett ist der Patient denn? Bei der ganzen Speckschwarte brauche ich wieder ewig, bis alles freipräpapiert ist.' Das Problem ist, dass viele Menschen zu dick sind und das die OP unnötig in die Länge zieht."
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Ärzte mögen Studentinnen:
"Während der OP flirten gerade Chirurgen gerne mit den Medizin-Studenten. Das sind total die Alpha-Tiere. Da gibt’s auch schon mal Körperkontakt."
Aber auch alle anderen Frauen:
"Ich habe einmal mitbekommen, dass ein Arzt in der Notaufnahme im Bereitschaftsdienst war. Als er dann angepiept wurde, hat er erstmal danach gefragt, wie denn die Patientin aussehe, also ob sich das überhaupt lohnt zu kommen. Der war aber auch besonders ätzend."
Eine Selbstdiagnose via Google bringt Ärzte zur Verzweiflung:
"Es nervt, wenn Patienten vorher die Krankheiten googlen und dann nur mit Halbwahrheiten kommen und diskutieren wollen. Vielen fehlt das grundlegende medizinische Verständnis: Meine Oma zum Beispiel weiß noch, dass Wadenwickel bei Fieber helfen. Jüngere Patienten hingegen haben von ihren Körpern keine Ahnung mehr."
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Musik im OP ist ganz normal:
"Ärzte hören während einer Operation Radio oder CDs. Viele Chefärzte haben auch ihren eigenen Lieblingssender – bei uns wird zum Beispiel immer Figaro gehört."
Pyjama und Hausschuhe kommen nicht so gut an:
"Es gibt eine faszinierende Situation, die immer wieder passiert: Leute kommen im Krankenhaus an, bekommen ein Zimmer zugeteilt und ziehen sofort Pyjama und Hausschuhe an. Da fragen wir uns: 'Wer hat dir gesagt, dass du jetzt so rumlaufen sollst? Wir können uns gern auch unterhalten, wenn du normale Sachen anhast.'"
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Schöne Schwestern sorgen für eine gute OP-Atmosphäre:
"Während der OP sind die Schwestern dafür verantwortlich, die Brille des Chefarztes zu rücken. Oft wird dann die schönste Schwester geschickt, damit der Chefarzt gute Laune hat und die Stimmung im OP besser ist."
Ja, Ärzte schlafen nicht. Fast nicht:
"Ich erzähle Patienten nicht, dass ich die letzte Nacht nicht geschlafen habe, sondern seit 24 Stunden wach bin. Trotzdem mache ich meinen Job ja gut, aber das müssen sie nicht unbedingt wissen."
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Ärzte wenden bei der Frage nach Alkohol Psychologie an:
"Bei der Frage 'Wie oft trinken Sie Alkohol?', übertreiben die Ärzte gern, um die Wahrheit herauszufinden. Sie fragen also nicht: 'Trinken Sie einmal pro Woche?', sondern: 'Trinken Sie jede Woche einen Kasten Bier?'"
Manchmal lernt man den operierenden Arzt gar nicht kennen:
"Was viele nicht wissen: Nicht immer der, der einem die Hand geschüttelt hat, operiert dann auch. Denn das macht der Arzt, der es am besten kann. Manchmal ist der, mit dem man darüber geredet hat nur der, der es am besten erklären kann."
Eltern sind die schlimmsten Patienten:
"Wenn du Kinderarzt bist, musst du eigentlich die Eltern behandeln und nicht das Kind. Das kann manchmal wirklich nervig sein, weil du den Eltern immer gerecht werden musst. Die sollen die Ärzte mal lieber einfach machen lassen."