Bild: Warner Bros/HBO; Montage: bento

Drache ist nicht gleich Drache. Fantasy-Fans wissen das am besten. Entsprechend kann man die Bücher von J.K. Rowling und George R.R. Martin nicht auf Schwerter und Zauberei reduzieren – hinter den Reihen "Harry Potter" und "Game of Thrones" stecken ganz eigene Epen, ganz verschiedene Erzählformen.

Was hingegen super geht: Das eine Fantasy-Universum in das andere übersetzen.

Genau das haben Nutzer in einem reddit-Thread jetzt getan. Sie fragten sich, wie eigentlich die "Harry Potter"-Bücher aussähen, wenn sie George R.R. Martin geschrieben hätte? Also: Was passiert in einem Kinderbuch über einen Zauberlehrling, wenn es vom Erfinder der blutigen Fantasy-Reihe "Game of Thrones" verfasst wird?

Herzlich willkommen zu "Game of Potter" – das sind die besten Ideen:
Die gesamte Familie Weasley stirbt bei der "Rothaarigen Hochzeit". Außer Percy. Die Ärsche überleben immer.
Titel des ersten Potter-Buches: "Der Junge, der gestorben war". Titel des zweiten Buches: "Alle anderen sterben."
Neville ist kein Longbottom – sondern ein Potter-Bastard! (Und er stürzt sich in den Tod, weil er immer gehänselt wird.)
Der Basilik versteinert keine Hogwarts-Schüler, er tötet sie. Und zwar eine Menge.
Alles, was Hagrid sagen kann, ist: "Hagrid". Es ist die Kurzform für: "Have to get rid."
Die fliegenden Besen beim Quidditch sind vorn zu Speeren scharf gespitzt.
Die Weasley-Zwillinge haben eine heimliche Affäre miteinander.
Leider wahr: Wahrscheinlich wäre Hermine sehr oft nackt – obwohl sie im ersten Buch nur elf Jahre alt war.
Gringotts wäre nicht nur eine simple Bank – sondern ein mächtiger Adelssitz.
Slytherin wäre das, was bei "Game of Thrones" das Hause Lannister ist – und Draco wird zum Tyrion. Oder Jaime.
Sad beginning: Voldemort hat Harry schon als Baby getötet – und die sieben Bücher handeln von den Machtkämpfen der Todesser.
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Gerechtigkeit

So rührend setzen Steinmetze in Paris ein Zeichen für Flüchtlinge

Unter einer Autobahnbrücke im Norden von Paris hatten im November Dutzende obdachlose Flüchtlinge Schutz gefunden. Mitte Februar ließ die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo dann den Ort im Viertel Porte de la Chapelle räumen: Die Polizei rückte mit einer Ladung großer Felsbrocken an und blockierte damit die Schlafplätze der Wohnungslosen. (Le Figaro)

Aktivisten protestierten gegen die "Anti-Migranten-Felsen" – und das auf kreative Art und Weise: Aus ganz Frankreich kamen gut zehn Steinmetze zusammen und zerstörten die Felsen, um so die Schlafplätze wieder zugänglich zu machen.