Bild: HBO; Montage: bento

Die Kultserie "Game of Thrones" gehört zu den teuersten TV-Serien, die aktuell produziert werden. Die vergangene Staffel kostete im Schnitt 10 Millionen Dollar pro Folge (Forbes), die Schlachten und Effekte der bisherigen Staffel zeigen: Es wird ähnlich teuer.

Gut, dass an einer Stelle gespart wird: An Jon Snows Wintermantel.

Das dunkle Zottelfell ist nämlich ein Ikea-Teppich. Das hat die Chef-Designerin der Serie, Michele Clapton, verraten. Clapton hielt einen Vortrag im Getty-Museum in Los Angeles und sprach über das Kostümdesign der Serie. 

Sie sagte:

Diese Umhänge sind eigentlich Ikea-Vorleger. So simpel ist das. Wir nehmen alles, was wir kriegen.
Michele Clapton

Die Teppiche seien zurechtgeschnitten, ein bisschen gestutzt und dann mit Lederriemen neu verfestigt worden. Für die Outfits der Nightwatch wurden sie mit Wachs gröber, verwaschener und frostiger gemacht, damit sie zur Landschaft passen. 

"Ich will, dass die Zuschauer die Kostüme beinahe riechen können", sagt Clapton.

Vielleicht wurde "Ludde" verwendet, um Jon Snow einzukleiden. Vielleicht auch "Tejn". Oder aber es war doch das Modell "Skold":

(Bild: Ikea)
Tatsächlich ist der Vortrag schon ein Jahr alt, doch erst jetzt sorgt das Video für Aufsehen.
Hier könnt ihr den ganzen Vortrag der Emmy-Gewinnerin Michele Clapton sehen:

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Der ultimative Spoiler: Was in den letzten "Game of Thrones"-Folgen passiert
Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Die aktuelle Staffel "Game of Thrones" ist bereits zur Hälfte vorbei. Am Sonntag lief die 4. Episode, nur noch drei weitere Folgen stehen in der 7. Staffel aus. Dann heißt es ein Jahr warten, bis in der finalen 8. Staffel der Kampf um Westeros sein Ende findet.

Vergangene Woche wurde die 4. Episode bereits kurz vor der eigentlichen Ausstrahlung geleakt.

Außerdem konnten Hacker offenbar Drehbücher vom Sender HBO erbeuten. Bereits im Mai und Juni wurden angebliche Drehbücher zur Staffel ins Netz gestellt. Zunächst war unklar, ob die Drehbücher echt oder auf dem neuesten Stand sind. Nun sind die ersten Folgen gelaufen – und es sieht so aus, als seien die geleakten Skripte echt.