Comedian Andre Kramer wohnt in Hamburg und wollte während des G20-Gipfels nur mal schnell zum Supermarkt. Das ist in diesen Tagen aber nicht immer einfach – bei so vielen Demonstrationen und Polizeiaufgebot mancherorts. 

Deshalb sah sein Protestschild dann so aus: 

Ich bin so wütend, ich habe zum einkaufen gehen ein Schild gemacht.

Posted by Andre Kramer on Donnerstag, 6. Juli 2017


Das Edeka-Team entdeckte den Post, der fast 3000 mal geteilt wurde, und antwortete bei Facebook mit diesem Foto:

Lieber Anwohner, geh ruhig wieder nach Hause, wir bringen dir gerne deine Einkäufe. Schick uns einfach per PN deine Adresse! UPDATE: Andre Kramer hat sich bei uns gemeldet. 💛

Posted by EDEKA on Freitag, 7. Juli 2017

Lieferservice anrufen, statt selbst vor die Tür zu gehen? Dabei kann es für die Boten auch mal brenzlig werden. Am Donnerstag zum Beispiel für einen Hamburger Pizza-Boten – der mitten durch das Chaos der "Welcome to hell"-Demo musste:

Andre Kramer hatte da einen besseren Vorschlag. Statt der Lebensmittellieferung schlug er Edeka vor, das Geld Obdachlosen an der Reeperbahn zu spenden.

Was für eine schöne Idee! Und es hat geklappt:


Today

In der Nacht haben militante G20-Gegner das Hamburger Schanzenviertel verwüstet

Mit Maschinenpistolen im Anschlag haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag das Hamburger Schanzenviertel gestürmt. Zuvor hatten dort rund 1500 Autonome mehrere Barrikaden in Brand gesetzt, Geschäfte geplündert und sich Zugang zu einer Sparkasse verschafft.