Bild: dpa/Dean Lewins
"Warum gehst du nicht ran?"

Es gibt Tage, da weiß man irgendwann nicht mehr so ganz, ob man morgens wirklich aufgestanden ist. Für Hiba, eine Frau aus Spanien, war der vergangene Freitag vermutlich so ein Tag. 

Eine unbekannte Nummer hatte Hiba in Abwesenheit angerufen. Aus der Antarktis

Ein kurzer Blick ins Lexikon: Die Antarktis hat nach jüngsten Wikipedia-Zahlen 1.106 menschliche Einwohner. Wer zur Hölle könnte das gewesen sein?

Hibas Follower versuchten zuerst einmal das Alleroffensichtlichste – und riefen zurück. (Spoiler: Keine gute Idee!)

Schade eigentlich. Doch was könnte der unbekannte Anrufer nur vorgehabt haben? Einige vermuteten einen missglückten Dating-Versuch.

Andere witterten eher Gefahr – und warnten Hiba.

So oder so: Wer zur Hölle ruft junge Spanierinnen aus der Antarktis an? Vielleicht er?

Oder doch eher dieser Promi? Not Nooot!

Plötzlich meldete sich der unbekannte Anrufer direkt bei Hiba. Sehr direkt.

Pinguine haben offenbar nicht das beste Fingerspitzengefühl, wie sich schnell zeigte:

Die kurze Twitter-Biografie machte deutlich, dass der Anrufer es wohl schon öfter probiert hatte.

(Bild: Screenshot)

Auch Pinguine haben Probleme!

Hiba fand die Antwort offenbar dennoch lustig:

Zurückgerufen hat sie den pöbelnden Pinguin bislang aber noch nicht.

Wir behalten die Sache natürlich dennoch im Auge und wünschen dem Pinguin alles Gute! 

Schließlich gilt immer noch:


Musik

Das Label von Cro will keine Alben mehr veröffentlichen – sondern nur noch Singles
Andere Plattenfirmen könnten dem Beispiel folgen.

Die Art, wie wir Musik hören, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Doch egal ob auf Schallplatte, CD oder als MP3-Zip-Datei: Das Album blieb stets das Format der Wahl, mit dem Künstler und Künstlerinnen ihre Musik präsentieren.

Einzelne Single-Auskopplungen schaffen zwar Aufmerksamkeit. Aber das Gesamtwerk der Musikerinnen und Musiker findet man stets in den längeren Zusammenstellungen: Alben besitzen meistens eine gewisse Dramaturgie, die Songs sind sorgsam angeordnet, nehmen aufeinander Bezug, stehen vielleicht sogar unter einem gemeinsamen Motto.

Doch diese Art, Musik zu denken, ist offenbar nicht mehr zeitgemäß. Und Musiklabels kehren in ihren Planungen zunehmend vom Konzept "Album" ab. 

Jetzt hat sich auch das Stuttgarter Hiphop-Label "Chimperator" vom Album verabschiedet. Es hat unter anderem Cro, Die Orsons, Maeckes oder Teesy unter Vertrag. Nun kündigt es an, dass es keine Alben mehr veröffentlichen will – sondern nur noch einzelne Songs.