Wenn die Banane nicht in die Bananenbox passt...

Nils Sjöberg hat Probleme, die eigentlich keine sind: Zum Beispiel, dass er Milch getrunken hat und erst hinterher gesehen hat, dass sie weit über dem Haltbarkeitsdatum sind. Oder dass die Limonade, die er in der Werbung gesehen hat, ausverkauft ist.

Diese kleinen Stolpersteine ärgern den Schweden zwar – aber gleichzeitig war so auch die Idee zu seinem Blog geboren.

Nils illustriert seit fünf Jahren so genannte "First World Problems" und zeigt so, was ihn im Alltag nervt. Wenn das Klebeband nicht von der Rolle abgeht zum Beispiel.

Mittlerweile hat er mehr als 250 Probleme gezeichnet, wöchentlich fragt er seine Community, welche er noch zu Papier bringen soll. (Bored Panda

Auf seiner Instagram-Seite und auf Tumbler veröffentlicht der aus Göteborg stammende Kommunikationsmanager die Zeichnungen.

Eine Auswahl der gezeichneten Probleme:

  • Wenn man sich die Hände wäscht und die Papierhandtücher leer sind.
  • Wenn der Kartoffelchip im Dip abbricht.
  • Wenn die Handtasche zu klein für das Smartphone ist.
  • Wenn das iPad zu groß für den Klapptisch im Flugzeug ist.
  • Wenn die Zahnpasta beim Putzen nicht schäumt.

Und so sieht das dann aus:

1/12

Ein ganz spezielles "First World Problem": Taylor Swift hat seinen Namen geklaut.

Denn für den Song "This Is What You Came For", den Taylor gemeinsam mit DJ Calvin Harris für Rihanna geschrieben hat, hat Taylor das Pseudonym "Nils Sjöberg" angenommen. Als der Illustrator davon erfahren hat, zeichnet er dazu ebenfalls ein Bild, das sich im Netz verbreitet. 

Im Video zu "Look What You Made Me Do" steht Nils Name sogar auf einem Grabstein. Bis heute will Nils aber wissen, weshalb Taylor ausgerechnet seinen Namen zu ihrem Pseudonym gemacht hat.

So klein und unwichtig die Probleme auch sein mögen: Der Erfolg von Nils' Illustrationen zeigt, dass sich viele Menschen damit identifizieren können. Vielleicht sogar Popstar Taylor Swift. 


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