Ein deutscher Mediendesigner entwirft geniale Cover für fiktive Harry-Potter-Bücher.

Ungefähr zwölfmal wurde Joanne K. Rowling mit ihrem Skript für den ersten "Harry Potter" von verschiedensten Verlagen abgelehnt. Eine ziemlich schlechte Entscheidung, wenn man bedenkt, dass die Marke inzwischen etwa 15 Milliarden Dollar wert ist. Aber wäre Harry Potter in anderen Verlagen auch so erfolgreich geworden? Der Buchhändler und Mediendesigner Daniel Hanowski aus Krefeld gibt mit seiner Bilderserie "Fictional Book Covers" einen Eindruck davon, was die Verlage den Kunden dann vielleicht angeboten hätten.

In den witzigen Fotomontagen wandern die Bücher und Themen aus dem Harry-Potter-Universum zwischen verschiedenen Verlagen, Genres, Belletristik und Sachbuch hin und her. Da liegt dann auch schon mal das "Gesetz zum Gebrauch des Zauberstabes" oder "Die Muggelisierung des Abendlandes" im Buchladen.

Fictional Book Covers - Wenn Harry Potter nicht beim Carlsen Verlag veröffentlicht worden wäre...

Posted by Daniel Hanowski on Sunday, June 5, 2016

Fictional Book Covers - Wenn Harry Potter nicht beim Carlsen Verlag veröffentlicht worden wäre...

Posted by Daniel Hanowski on Monday, June 6, 2016

Auf die Idee gekommen ist Hanowski, 36, durch den hohen Wiedererkennungswert der einzelnen Buchdesigns in seinem Geschäft: "Die großen Verlage haben ja meistens ein sehr einheitliches Erscheinungsbild. Ich habe dann einfach ein bisschen rumgesponnen und mich gefragt, wie das eigentlich für Harry Potter aussehen würde."

Die Fans und Liebhaber der Buchreihe finden es super und wünschen sich bereits eine Fortsetzung der Bilderserie mit Anlehnungen aus anderen literarischen Universen, erzählt Hanowski: "Was ich unbedingt noch machen möchte, ist eine Harry-Potter-Version im Herr-der-Ringe-Stil. Die Fans auf Facebook wünschen sich aber auch weitere Reihen, beispielsweise Star Wars. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch mal anzugehen."

Ich mag die Leute, die Harry Potter lesen. Das ist eine gute Fanbase, die auch mal einen Spaß versteht.
Daniel Hanowski

Fictional Book Covers - Wenn Harry Potter nicht beim Carlsen Verlag veröffentlicht worden wäre...

Posted by Daniel Hanowski on Wednesday, June 8, 2016

Nicht nur die Fans der Bücher, auch die Verlage haben den Spaß mitgemacht: "Ich habe da nur positives Feedback bekommen und die Verlage haben das zum Teil auf Facebook selbst verbreitet", sagt Hanowski. Am besten sei seine Idee des "Marco-Polo"-Reiseführers über die Zauberschule Hogwarts bei den Fans angekommen. "Da sollte der Verlag wirklich mal drüber nachdenken", empfiehlt der Mediendesigner.

Natürlich! Wer möchte denn auch nicht nach Hogwarts??

Mehr Harry Potter auf bento


Food

Diese Kuchen sehen fast zu gut aus, um sie zu essen

Die russische Konditorin Olga Noskova lässt Kuchen aussehen wie Kunst. Beim Backen lässt sie sich von ihren Gefühlen inspirieren.

Weitere Bilder findest du auf Instagram.