Nach der Trennung bleibt ein riesiger Berg Erinnerungsmüll: Bilder gemeinsamer Partys, liebevolle Nachrichten vergangener Tage, Posts auf der Pinnwand, die heute nur noch zynisch wirken. Wer sich kein straffes Facebook-Verbot verordnet, schlittert per Mausrad oft tagelang durch die Suhlgrube seines Selbstmitleids.

Facebook will gebrochenen Herzen nun helfen. Mit einer Funktion, die aktuell in den USA getestet wird, kann man seine Posts aus der eigenen Timeline verbannen und Tags auf gemeinsamen Fotos effizient entfernen.

Aber reicht das?

Der hoffnungslose Beziehungsnostalgiker wird auch ohne Tags weiter an alten Alben kleben bleiben, die Neu-Verliebte muss die Knutschfotos mit ihrer Ex-Freundin alle einzeln löschen.

Längst kann Facebook Gesichter so gut erkennen wie Menschen, inzwischen sogar von hinten (New Scientist). Und mit der Idee, Profilbilder für einen guten Zweck zu bearbeiten, kennt sich der Konzern doch auch aus – siehe Frankreich-Flaggen.

Warum setzt Facebook seine Technologie also nicht ein, um frisch Getrennte mit ihren tragischen Erinnerungen zu versöhnen?

Wir hätten da ein paar Vorschläge:
(Bild: Pedro Ribeiro Simões / CC BY 2.0)
(Bild: Andy Rennie / CC-BY-SA)
(Bild: acaciachalets.com.au / CC-BY)
(Bild: Fitsum Belay / CC BY-ND 2.0)