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Eine Londoner Übersetzungsagentur hat einen Job zu vergeben.

Du bist Anfang 20, fertig ausgebildet und hast keine Ahnung, was du mit deinem Leben anfangen willst? Macht nichts, die Frage stellt sich jetzt nicht mehr. Denn eine Londoner Übersetzungsagentur hat einen Job ausgeschrieben, den jeder will. (The Guardian) Wirklich. Jeder.

Die Ausschreibung für den Job lautet etwa so:

Emoji Übersetzer/ Spezialist gesucht. Muss die Herausforderungen der am schnellsten wachsenden Sprache der Welt meistern können.

Kein Scheiß.

Die Emoji-Übersetzung könne nicht länger datenbasierten Softwares überlassen werden, schreibt die Agentur. Es brauche den gewissen kultursensiblen Touch. Folgendes sollten ambitionierte Anwärter und Anwärterinnen mitbringen:

  • Leidenschaft für Emojis (sowieso)
  • Ein herausragendes Wissen und Bewusstsein über die Unsicherheiten der User im Umgang mit Emojis und über kulturelle/ internationale Differenzen (unter herausragend geht nichts)
  • Und natürlich den kultursensiblen Touch (natürlich)

Für einen reibungsfreien Ablauf des Bewerbungsprozesses empfiehlt es sich, seine Emoji-Sensibilität einmal zu testen.

Du willst den Job? Finde heraus, ob du das Zeug zum Emoji-Übersetzer hast:

Mit Unterstützung von Emojipedia.


Grün

Angst vor Donald Trump: Klimaforscher in den USA bringen ihre Daten in Sicherheit

Die Überwindung des Aberglaubens bescherte westlichen Zivilisationen entscheidende Fortschritte: Medizinische Forschung verlängerte das Leben der meisten Menschen um Jahrzehnte, Technologie machte das Leben sicherer und bequemer. Die Erforschung von Ursache und Wirkung minderte die Macht herrschender Klassen und Religionen, denn seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert sollen systematische Argumente gelten, keine Ideologien.

In den USA aber könnte sich das ändern.

Der neu gewählte Präsident Donald Trump bringt eine ausdrücklich wissenschaftsfeindliche Elite an die Macht. Klimaforscher sind alarmiert, sie fürchten um ihre Daten. Die Forscher haben nach eigenen Angaben begonnen, ihre Daten auf andere Server zu kopieren, um sie zu sichern. Auf Twitter und Facebook rufen sie dazu auf, sich zu beteiligen.

An der Universität Toronto haben Forscher das Projekt "Guerrilla-Archivierung" gestartet, auch auf der Seite "Climate Mirror" haben sich Wissenschaftler zusammengeschlossen, um die Datensicherung zu organisieren.