Bild: dpa/ Ole Spata
Alter, nimm deine Fahne da weg!
Vorher jedes Mal das Gleiche: Du wühlst im Schrank und suchst verzweifelt nach deinem Trikot von 2006.
(Bild: Giphy)
Irgendeiner kommt trotzdem immer im Bayern-Trikot.
Buuuuuuhhhhh!
Schminke. Schminke! Mehr Schminke!
(Bild: dpa)
Die Pumper haben auch ein Trikot dabei. Aber das muss man ja nicht zwingend anziehen.
(Bild: Giphy)
Die mit dem mobilen Hochsitz sind auch am Start.
Der Typ vor dir ist natürlich drei Meter groß.
Oder schwenkt eine riesige Fahne. Direkt vor der Leinwand.

Niemand will deine Fahne sehen!

Nach 15 Minuten findest du dich mit deinem Schicksal ab. Mehr als das halbe Spielfeld musst du ja eh nicht sehen.
(Bild: Giphy)
Deine Beine tun dir irgendwann höllisch weh. Du blickst neidisch zum VIP-Bereich mit den Stühlen.
Alle grölen. Möglicherweise ist ein Tor gefallen!
Sicher kannst du dir erst sein, wenn du in Bier badest.
(Bild: Giphy)
Und dann trötet dir auch noch jemand mit der Vuvuzela ins Ohr.
Du findest das nicht so witzig wie Günter Netzer.
Der Typ neben dir weiß immer alles besser als der Kommentator.
Du musst in dem Moment schnell aufs Klo, wenn alle anderen auch müssen.
(Bild: Giphy)
Bist du anschließend deine Freunde wiedergefunden hast, ist die erste Halbzeit schon vorbei.
Und jetzt: Regen. Natürlich.
(Bild: dpa/ Ole Spata)
Aber Deutschland hat gewonnen, deswegen ist das allen egal.
Pünktlich zum Schlusspiff hörst du schon die ersten Hupen.
Das ist dein Startsignal: "Wir singen Humba Humba Täterä"


Trip

Fähre statt U-Bahn: New York plant Nahverkehr (fast wie in Hamburg)
Im Vergleich sind die Pläne fast schon bescheiden.

Das Herz von New York City, Manhattan, ist von Wasser umgeben. Weil die U-Bahnen auf die Halbinsel ständig überfüllt sind, plant Bürgermeister Bill de Blasio nun mit Schiffen. Wird der 325 Millionen Dollar schwere Plan angenommen, sollen künftig 4,5 Millionen Menschen jährlich über das Wasser zwischen den Stadtteilen hin- und her transportiert werden. Schon in einem Jahr sollen drei neue Fährverbindungen in Betrieb gehen. (New York Times)

Das klingt erstmal nach einem großen Projekt – bis man die Passagierzahlen mit einer deutschen Stadt vergleicht. Hamburg ist mit 1,8 Millionen Einwohnern deutlich kleiner als das fast fünf Mal so große New York mit 8,5 Millionen Einwohnern. Trotzdem transportieren die Hafenfähren der Hadag jedes Jahr mehr als acht Millionen Menschen über die Elbe. Nutzen lässt sich das Angebot mit den Tickets des Nahverkehrs. (Hadag)