Wer erinnert sich nicht an seine ersten Versuche, Geld zu verdienen? Mit selbstgemachten Waffeln, Kuchen oder bunten Kunstwerken stellte man sich als Kind auf die Straße, um für mehr Taschengeld zu sorgen.

Auch die fünfjährige Tochter des Wirtschaftsprofessors Andre Spicer kam auf diese Idee. Ihre Ware: selbstgemachte Limonade. Zusammen mit ihrem Papa stellte sie einen Stand vor dem Londoner Lovebox Festival auf und verkaufte ihre Hauslimo an die Festival-Besucher. Doch viel Geld kam nicht zusammen. (BBC)

Nach nur einer halben Stunde schlossen vier Bezirksbeamte den Limonaden-Stand. Andre Spicer und seiner Tochter wurde eine Geldstrafe von 150 Pfund auferlegt. Der Grund: Die beiden hatten keine offizielle Genehmigung. (The Independent)

Ein großer Schreckmoment für das kleine Mädchen, das in Tränen ausbrach. Die Geschichte endete aber mit einem Happy End. Auf Twitter bekam die Fünfjährige zahlreiche Jobangebote von Festivalveranstaltern und Lebensmittelmärkten. Darunter auch der Londoner Lebensmittelmarkt "Borough Market":

Die Geldbuße von 150 Pfund müssen Spicer und seine Tochter auch nicht mehr zahlen. Der Bezirksbürgermeister von Tower Hamlet entschuldigte sich bei den beiden für die unverhältnismäßige Reaktion der Beamten.

Auf Twitter bedankte sich Spicer bei den zahlreichen Unterstützern und ermutigt jetzt mit #MakeAStand auch andere Kinder dazu, ihre kreativen Verkaufsstände zu errichten:


Art

Mitten in Paris ist ein Wal gestrandet – was ist da los?

Wer am Freitag in Paris das Seine-Ufer entlang spazierte, erblickte ein ungewöhnliches Bild – nur einige Meter von Notre Dame entfernt war scheinbar ein Pottwal gestrandet, dazwischen wuselten Wissenschaftler in weißen Anzügen und Schutzmasken, es roch nach verwestem Fisch.