Jemand hat ihre Fotos gesammelt.

Wahrscheinlich kennst du dieses Meme. "Distracted boyfriend" hat das Internet das Bild getauft. Seit Monaten geistert es durch unsere Timelines.

Das Setting: Er und sie gehen Hand in Hand, allerdings schaut er sich lieber nach einer anderen um. Diese Form des Verrats wird inzwischen auf alles mögliche gemünzt.

Zum Beispiel lässt sich damit ganz gut zeigen, wie sehr manche Menschen Hunde lieber mögen als ihre Artgenossen.

Oder die unerklärliche Anziehungskraft dieses Zeichens auf Kinder.

Das Meme lebt natürlich vor allem vom empörten Gesichtsausdruck der Frau im hellblauen Top. Twitternutzer Ernie Smith hat sich nun die Mühe gemacht, in den anderen Stockfotos der Frau zu stöbern. Und siehe da:

Sie ist wirklich einfach zu schockieren!

Vor allem wenn sie auf Handys schaut.

Das Modell scheint egal zu sein.

Und selbst ihre Freunde steckt sie an.

Auch auf ihrem Laptop schaut sie sich ständig schockierende Sachen an.

Natürlich gerne auch mit Freunden.

Hier scheint sie eher positiv überrascht zu sein. Muss am blauen Shirt liegen, vermutet Ernie.

Seht ihr den Unterschied?

Aber auch ihre Unterlagen: schockierend!

Hier hat sie bestimmt gerade Post vom Finanzamt bekommen

Und hier zeigt ihr Kumpel ihr, wie viel Steuern er gespart hat

Das hat sie verpasst – jetzt muss sie wohl oder übel die Kreditkarte zücken

Hm, vielleicht ging es doch um etwas ganz anderes?

Schock während des Einkaufsbummels, kann übel ausgehen.

Gruppenschock mit der Kollegin!

Die Wahrheit ist wahrscheinlich eine andere: Die Frau braucht keinen Grund, um geschockt zu sein.

Das Foto war natürlich kein spontaner Schnappschuss, die drei Menschen wurde vom Fotografen Antonio Guillem gebucht – um genau so zu gucken. Die so entstandenen Fotos verkauft er; Online-Seiten nutzen sie, um zum Beispiel Artikel zu bebildern.

Mit seinem Twitter-Thread hat Ernie Smith nebenbei gezeigt, wie hart der Job als Fotomodell für Stockfotos ist: Du denkst, du verdienst ein bisschen Kohle für ein paar Bilder – und bist für immer das schockierte Gesicht des Internets.

In der Tat wurde die Frau von ihrem plötzlichen Ruhm völlig überrascht. Das erzählten sie und ihr männlicher Kollege in einem Interview mit dem Fotografen. Mario und Laura nennt er die beiden Personen, die im Fokus des Bilds stehen. Die Frau im roten Kleid will vollständig anonym bleiben.

"Einmal im Leben war jede von uns schon mal die Frau im roten Kleid", sagte Laura in dem Interview. "Vielleicht wurden wir nur nicht ganz so schamlos betrachtet."


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