Bild: Imago/Bernd Friedel

Du hattest eine gute Zeit. Die Bäume waren kahl und deine Nase frei. Während die Knospen im Frühling noch geschlossen waren, konntest du sogar draußen in der Natur in aller Ruhe ein paar Sonnenstrahlen genießen. Doch dann ist es vorbei mit den freien Atemwegen und der schleimfreien Leichtigkeit, mit der du durch den Tag gegangen bist.

Dein Zustand ab jetzt: Entweder deine Nase ist zu oder es fließt in Strömen. Kombi aus beidem geht auch. Da sind beide Nasenlöcher ganz unabhängig voneinander.
(Bild: Giphy)
Gelegentlich überkommt es dich dann. Im besten Fall sieht das niedlich aus:
(Bild: Giphy )
Aber viel öfter eher so:
(Bild: Giphy )
Es kann dich jederzeit erwischen. Die Allergie wartet nicht auf den passenden Moment.
(Bild: Giphy )
Viele Nicht-Allergiker stellen sich unter Heuschnupfen lediglich häufigeres Naseputzen vor. Aber du weißt: The struggle is real!
Die einzigen Blumen, die du in deiner Nähe gewähren lässt, sind die des Snapchat-Filters.
Bilder, auf denen Leute sich die Nase zuhalten: Du hast mittlerweile einen eigenen Trend. #heuschnupfen #hayfever #sucks
Dein Gaumen juckt. Wie verrückt. Das einzige, das hilft: aggressives Grunzen.
Und deine Augen erst. Du siehst permanent verheult aus. Alle fragen schon, was los ist.
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Du wachst vor dem Wecker auf, weil deine Nase kribbelt. Der morgendliche Blick in den Spiegel ist erschreckend. Aber solange du noch deine verquollenen Augen erkennen kannst, gehst du zur Arbeit.
In ruhigen Momenten hörst du das leise Pfeifen deiner verstopften Atemwege.
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Wegen der Tortur hast du auch schon Antiallergika geschmissen. Mit dem Ergebnis:
(Bild: Giphy )
Wegen der Müdigkeit, die dich nach der Einnahme von Cetirizin und Co. überfällt, hast du nach Alternativen gesucht – und wurdest erfinderisch.
Irgendwann wird dir alles egal. Alles.
(Bild: Giphy )
Denn alles ist besser als: der Scheibenwischer.
(Bild: Giphy )
Verzweifelt wendest du dich an deinen Allergologen. Der verpasst dir erst mal eine Straße.
Und schlägt dir dann eine Hyposensibilisierung vor, bei der du dich einmal die Woche bei ihm zur Spritze melden musst.
(Bild: Giphy )
Du wartest sehnsüchtig auf den Herbst. Dann ist endlich Oktober und die Pollen lassen dich weitgehend in Ruhe. Aber eine Sache bleibt: deine Nasenspray-Sucht.
To sum it up:


Fühlen

Lasst die Pokémon in den Gedenkstätten!
Benehmt euch einfach.

Wer in Auschwitz Pokémon findet, hat ein Problem. Nicht, weil es dort welche gibt – sondern weil er auf die Idee gekommen ist, dort "Pokémon Go" zu spielen.

Seit noch nicht mal zwei Wochen jagen Menschen auf der ganzen Welt mit ihrem Smartphone nach Pokémon. Bisher wurden die kleinen Monster nicht nur in Parks und auf der Straße gesichtet, sondern auch in Gedenkstätten, Kirchen und auf Friedhöfen. Ein Nutzer will sogar ein Gas-Pokémon in einem Holocaust-Museum gefangen haben.

Ganz egal, ob das Bild echt ist oder ein Fake: Theoretisch ist es an so ziemlich jedem Ort möglich, so ziemlich jede Art von Pokémon zu fangen.