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Lass uns Freunde werden!

Wenn du nach Hause kommst, werden die Straßenschuhe sofort ausgezogen und von "Tapatschki" ersetzt. Diese haben deine Mutter, deine Tante und deine Oma in allen Farben und Formen.
Erwachsene sprichst du alle mit Tötja (Tante) und Djadja (Onkel) an. Selbst, wenn sie nicht mit dir verwandt sind.
(Bild: gettyimages/ AFP)
Mit 20 Jahren hast du als Frau das gebärfähige Alter erreicht und solltest dir auch deswegen Gedanken machen.
Als Typ solltest du mit dem Hausbau beginnen und für dein Baby (Auto) sparen.
Deine Hochzeit muss das pompöseste Fest seit der Feier von Peter dem Großen werden.
(Bild: gettyimages/ Esch Thierry)
Unmengen an Essen, überteuerte Fotografen, ganze Kamerateams und ein kaum bezahlbares Hochzeitskleid inklusive.
(Bild: getttyimages/ Esch Thierry)
Das Fest wird dann von einer “Tamada” moderiert, die sich gerne am Wodka deines Onkels bedient und deine Gäste mit lustigen Spielchen amüsiert.
Die zehn entfernten Cousinen deiner Mutter, die du einladen musstest, wirst du nach der Hochzeit nie wiedersehen.
Anders als das Blümchengeschirr, das sie dir aus Bolscheretschje (Siedlung im sibirischen Tiefland) mitgebracht haben.
(Bild: gettyimages/ John Mac Dougall)
Generell gibt es bei Festen oder wenn Besuch da ist, Essen für die dreifache Zahl an Personen. Weniger wäre nicht "gastfreundlich".
Wodka und Wurst muss es auch immer auf Vorrat geben, es könnte ja spontan der Nachbar vorbeischauen.
(Bild: gettyimages/ Steve Winter)
Ein heißer Sommertag wird nicht ohne "Okroschka" – einer kalten Suppe aus Sauerrahm, Wurst, Gemüse und Ei – verbracht.
Apropos Wurst: Wurst ist wichtig! Bist du Vegetarier, bekommst du als fleischlose Alternative "Olivje" vorgesetzt. Das ist ein Salat mit viel Mayo und ... na klar: Wurst
Du musst dir immer wieder anhören, wie viel Wodka die Russen vertragen können. Du redest das klein und tust so, als ob das auf dich nicht zutreffen würde.
Aber natürlich kannst du, wenn du möchtest, wie ein Eimer saufen.
Denn du kennst das Geheimnis des richtigen Wodka-Trinkens.
Du fragst dich immer wieder, warum Nicht-Russen "Na sdorowje!" rufen. Das heißt zwar "Zum Wohl", ist aber kein Trinkspruch, den ein echter Russe am Tisch rufen würde.
(Bild: gettyimages/ AFP)
Egal wie deftig deine Mahlzeit war, du hast NICHT gegessen, wenn du hinterher keinen schwarzen Tee getrunken hast. Mit einem Schokolädchen oder einem Keks oder zwei oder drei...
"Sguschonka" (gezuckerte Kondensmilch) ist dein Nutella.
Wenn du ein Mann bist, kombinierst du Jogginghosen mit Lacklederschuhen und gehst damit sowohl zum Supermarkt als auch in deine Stammkneipe.
In diesem Outfit sitzt du in deiner Lieblingsposition – der "Hocke" – und isst gebratene Sonnenblumenkerne, an denen man deine Spur durch die gesamte Nachbarschaft verfolgen kann.
Nachrichten erlebst du aus zwei Perspektiven: Deutsche Medienlandschaft vs. Putins Medienlandschaft. Am Ende weißt du gar nicht mehr, was los ist.
Der russische Weihnachtsmann, Väterchen Frost, kommt bei dir am 31.12. und nicht an Heiligabend. Dabei wird er von seiner Enkelin namens Schneeflöckchen begleitet. Den Trend "Weiße Stiefel im Club" verdanken wir ihr.
(Bild: gettyimages/ AFP)
Du bist ein schlechter Sohn, Freund oder Vater, wenn du den (immerhin internationalen) Frauentag am 8. März vergisst.
(Bild: gettyimages/ Dmitry Astakhov)
Pfannkuchen, Crêpes und Pancakes sind für dich ein Witz. Omas "Blintschiki" sind die einzig wahren Eierkuchen!
(Bild: gettyimages/ AFP)