Bild: Thames Television/Staatliche Münze; Montage: bento
"this is the wurst"

Der Franzose mag sein Steak vergoldet, der Deutsche seine Wurst versilbert. Und zum Sammeln und einrahmen mehrfarbig geprägt. Das legt zumindest eine neue Edition des Prägebetriebs Staatliche Münze aus Berlin nahe.

Um die Erfindung der Currywurst vor 70 Jahren zu würdigen, hat die Schmiede nun eine Gedenkmünze mit wurstigem Antlitz herausgeben.

Das Teil hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern, ist 9,2 Gramm schwer und kostet 13 Euro. Vor allem ist sie aber: umstritten. 

Auf der Vorderseite der Münze ist Herta Heuwer zu sehen, die in Berlin die "1. Currywurst-Braterei der Welt" eröffnet hat und als Erfinderin der zerhackten Wurst mit Currysoße gilt. Zu sehen sind aber auch, und zwar in Farbdruck: zwei dicke, braune Würste mit Soße. (Staatliche Münze)

So sieht die Currywurst-Gedenkmünze aus – kein Witz:

(Bild: Staatliche Münze Berlin)

Die Wurstmünze besitzt keinen echten Nennwert. Du kannst dir dafür also keine echte Currywurst kaufen – oder auch fünf, bei dem Preis für eine Münze. Deshalb ist sie streng genommen auch keine Münze, sondern wird Medaille genannt. 

Münzen haben immer einen Zahlenwert aufgedruckt und werden staatlich beauftragt, Medaillen hingegen können auch von privaten Schmieden geprägt werden – sie sind als Gedenkmünzen allein für Sammler wertvoll.

Insgesamt gibt es von der Currywurst-Medaille 2500 Stück, sie werden über die Seite der Staatlichen Münze verkauft. Die Prägeanstalt will noch weitere Münzen mit Berlin-Bezug herausgeben – als nächstes soll eine zum Frauentag am 8. März erscheinen. (Berliner Kurier)

Nun haben jedoch (ausgerechnet) die Briten die Currywurst-Münze entdeckt – und machen sich auf Twitter genüßlich darüber lustig.

Alles begann damit, dass der Berlin-Korrespondent der "Times" ein Bild der Münze getwittert hat. Und dazu urteilt: 

„Das ist wahrscheinlich das schrecklichste Ereignis in der Geschichte der Münzkunde.“

Sein Urteil hat mittlerweile mehr als 2000 Retweets und knapp 6000 Likes. Außerdem haben mehr als 200 Nutzerinnen und Nutzer geantwortet – und ihre eigene Meinung zur Currywurst-Münze kund getan. Manche halten sie für ähnlich schrecklich, andere können es kaum erwarten, selbst eine in den Händen zu halten. 

Viele sind aber einfach: voller ironischer Häme.

Der Klassiker: Bei der Münze handelt es sich um ein "Wurst Case Scenario".

Und klar, dass weitere Wurst-Worst-Wortspiele folgen:

Es ist schrecklich – aber man will es haben. Wie eine Currywurst also.

Manche witzeln über das eher schiefe Porträt von Currywurst-Erfinderin Herta: 

Andere wollen, dass die EU irgendeine Regularie hat, um die Münze zu verhindern:

Einer erkennt nun den wahren Grund für den Brexit:

Doch es gibt auch positive Stimmen – oder ironische.

Dieser Nutzer findet die Currywurst-Münze sprichwörtlich scheiße:

Und einer fragt sich zurecht: Warum hat der nicht gleich den "Wurst-Case"-Witz gemacht? Verpasste Chance des Jahrhunderts! 

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Dieser Moment, wenn du auf der Couch eingeschlafen bist und das Dschungelcamp gleich anfängt: