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Die Wochen ziehen vorbei, die Rosen werden verteilt, die Tränen fließen. Also alles wie immer beim Bachelor. Der erste Schauplatz des Knisterns in dieser Woche: Mexiko. Dort waren Bachelor Andrej und die Kandidatinnen nämlich Campen. Um die Stimmung etwas aufzulockern, wurde sogar eine Schamanin mit ins Boot geholt. 

Der zweite Schauplatz: Die Häuser und Wohnungen der Kandidatinnen. Dort lernte der Bachelor bei den berühmten Homedates  die Familien kennen.

Natürlich passierte all das wieder vor den aufmerksamen Augen der Nutzerinnen und Nutzer bei Twitter.

Das sind die besten Tweets aus Folge 7 "Der Bachelor":

Jade hat noch in Mexiko, bevor es in die Homedates ging, beschlossen, dass sie die Sendung freiwillig verlassen möchte.

Jennifer war wieder das Lieblingsthema.


(Twitter nennt den Bachelor übrigens "Hubert", seit in der Werbepause der ersten Sendung gefragt wurde, wie der Bachelor heißt, Andrej oder Hubert)

Jennifer hat bei ihrem Homedate das getan, worauf ganz Twitter gewartet hat: Dem Bachelor einen Liebesbrief vorgelesen!

Wer das Herz des Bachelors erobert hat, weiß man nicht. Wer das Herz der Zuschauer erobert hat aber schon.

Bei der Entscheidung dachten plötzlich viele an Designer Guido Maria Kretschmer.

Und an "Germany's Next Topmodel".

Und zum Abschluss noch ein Wunsch für die nächste Bachelor-Staffel:


Gerechtigkeit

Saudi-Arabiens Männer überwachen ihre Frauen mit einer App – die nutzen sie nun, um zu fliehen

In Saudi-Arabien dürfen Frauen nicht ohne die Erlaubnis ihrer Männer oder Väter reisen. Die Regelung ist eine von vielen Methoden, mit denen Männer Frauen in dem erzkonservativen Königreich unterdrücken. 

Seit Kurzem gibt es dafür eine vom Königshaus herausgegebene App: "Absher" heißt das Tool des Patriarchat 2.0, was soviel wie "genehmigt" bedeutet. 

Bürger können mit der App Strafzettel bezahlen oder Neugeborene registrieren. Aber: Saudi-Arabiens Männer können mit der "Absher"-App auch ihre Frauen überwachen.

Und das funktioniert so: Der Mann registriert in der App eine Frau über ihren Namen und ihre Passnummer. Anschließend kann er ihr Berechtigungen erteilen, wann sie an welchem Flughafen das Land verlassen darf und in welche Länder sie reisen kann. Mit wenigen Klicks kann er diese Berechtigungen auch wieder ändern. 

Die App kann dem Nutzer auch Benachrichtigungen per SMS schicken, wenn die Frau ihren Pass an einem Grenzübergang oder am Flughafen benutzt. So haben die Männer im Blick, wenn eine Frau möglicherweise fliehen will (Insider).

Längst wird "Absher" aber auch ins Gegenteil verwandelt – junge Frauen planen damit ihre Flucht in ein besseres Leben.

Die ägyptisch-amerikanische Journalistin Mona Eltahawy teilte auf Twitter eine Nachricht, die sie von einer Frau erhielt, die sich als saudi-arabische Feministin bezeichnet. Sie sagt: Ohne die App ginge es Frauen in Saudi-Arabien auch nicht besser, sondern vielleicht sogar schlechter!

"Absher" sei nur ein Symptom des Problems, nicht das Problem selbst.