Zwei Chickenwings, ne Cola und bitte die Spinne wegmachen!

Wenn es brennt oder ein Verbrechen geschieht, wissen wir vermutlich alle, was zu tun ist. 110 oder 112, Feuerwehr und Polizei, helfen uns gerne. Doch wen sollte man rufen, wenn eine Spinne im Eck sitzt? 

Genau vor dieser Frage stand  Demi Sweeney, eine 22-jährige Studentin aus England. Ihre Lösung für das Problem war ebenso kreativ wie absurd: Sie rief den Essenslieferdienst.

Etwas anderes fiel ihr morgens um 10 Uhr offenbar nicht ein. Zuvor hatte Demi bereits versucht, Freundinnen, Freunde und die Familie um Rat zu fragen. Doch niemand konnte ihr helfen. Sie war allein in der Wohnung. Und die Spinne saß, offenbar zufrieden, im Flur ihrer Studenten-WG. Demi erzählte später, ihre größte Angst sei es gewesen, dass die Spinne ihr von oben auf den Kopf springe. (Buzzfeed)

Ein Freund empfahl ihr schließlich, Essen bei einem Lieferdienst zu bestellen und den Fahrer zu fragen, ob er nicht helfen könne. Doch Demi war sich unsicher, ob das ging. Schließlich erkundigte sie sich bei Experten: 

(Bild: Screenshot twitter/bento)

"Ist es möglich, dass der Fahrer die Spinne entfernt, wenn ich Essen bestelle?", fragte sie und schrieb zur Sicherheit noch dazu:

Ich weiß, dass die Frage verrückt klingt, aber ich meine es ernst.

Die Antwort des Kundenservices kam prompt. "Du kannst deine Anfrage in die Liefernotiz schreiben", empfahl ein anonymer Mitarbeiter des Lieferdienstes. Halbernst fügte er hinzu: "Es kann allerdings sein, dass unser Fahrer noch mehr Angst hat als du."

(Bild: Screenshot twitter/bento)

Demi entschied sich schließlich, zwei Gerichte von Kentucky Fried Chicken zu bestellen. Zwanzig Minuten später klingelte es. Als sie die Tür öffnete und den Fahrer fragte, ob er die Notiz gelesen hatte, lachte er laut. Auch er hatte Angst vor Spinnen.

Gemeinsam schafften sie es schließlich, die, laut Demi, "riesige" Spinne zu entfernen:

(Bild: Screenshot twitter/bento)

Für die Spinne endete die Begegnung tödlich – sie landete in der Toilette. Für Demi war der Lieferkurier dagegen ein Held: "Ich dankte ihm mindestens 50 Mal dafür."

Auch für ihn endete die ungewöhnliche Bestellung glücklich. Sein Arbeitgeber hat sich mittlerweile nach ihm erkundigt – um ihm Danke zu sagen.


Style

Männer in kurzen Hosen sind die Helden der Gleichberechtigung
Kurz und knapp!

Der Mai 2018 war der heißeste seit 130 Jahren. Ganz Deutschland ächzt unter einer gnadenlosen Hitzewelle. Wobei, eigentlich stimmt das nicht. Denn während Frauen sich mit luftigen Sommerklamotten Abkühlung verschaffen, quälen sich viele Männer in Anzügen, Jeans und langen Hosen zur Arbeit. 

In überfüllten U-Bahnen schwitzen sie in ihren Sitzen, der Schweiß steht ihnen schon morgens auf der Stirn. Alles an ihnen schreit: Ich trage eine Jeans, bei 30 Grad im Schatten!

Einige Ausreißer gibt es, doch die Männer in Shorts werden hierzulande belächelt. Kindisch und unprofessionell sei das nackte Männerbein, ist man sich auf den meisten Büroetagen des Landes einig. 

"Du siehst aus wie ein Bademeister", sagte mein Chef gerade erst heute zu mir. Bei vielen Arbeitgebern, von der Bank bis zur Uni, sind Shorts sogar verboten. (SPIEGEL ONLINE)