In China ist der "erotische Verzehr von Bananen" vor laufender Kamera jetzt offenbar verboten.

Nein, das ist damit nicht gemeint:
Eher sowas:
Tatsächlich haben chinesische Streaminganbieter kürzlich Menschen gesperrt, die sich selbst beim "erotischen Bananen Essen" filmen. (CCTVNews)

Pornografie im Allgemeinen ist in China bereits seit 1949 verboten (aber trotzdem nahezu überall verfügbar). Was genau sich die Regierung unter "Pornographie" vorstellt, ist nicht klar definiert. Laut Gesetz zählt dazu alles, das "sittenwidrig ist und die physischen und mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Menschen verletzt". Jetzt zählen dazu offenbar auch Bananen!

Im April kündigte das chinesische Kulturministerium an, eine große Anzahl von Webseiten die "sittenwidrige" Inhalte (pornographisch und gewalttätig) anbieten, ausfindig machen zu wollen. Die Maßnahme, sei der neueste Versuch, unangemessene und erotische Inhalte von Online-Plattformen zu entfernen, berichtet die BBC. Webseiten mit Livestreams werden in China immer beliebter: 26 Prozent der Zuschauer seien jünger als 18 Jahre, 60 Prozent derer, die die Inhalte produzieren seien jünger als 22 und der Großteil der Zuschauer männlich, berichtet der Sender weiter.

Einige der Frauen würden sich sicher vor der Kamera ausziehen, um mehr Zuschauer anzulocken – nur ist das eben nicht erlaubt. Deswegen der Versuch mit den Bananen: Pure Erotik sozusagen, aber keine Pornografie, so die Idee.

Was die Nutzer in den Facebook-Kommentaren sagen:
Das nächste Verbot lässt sich schon erahnen: Bald stehen auch Gurken, Äpfel und vor allem Auberginen auf dem Index.

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